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Ich begrüße grundsätzlich die Aussetzung von Abschiebungen und auch die Unterstützung von Rückkehrwilligen. Allerdings halte ich es für unabdingbar, dass das Auswärtige Amt endlich zu einer ethisch vertretbaren Meinung über die absolute Unsicherheitslage in Afghanistan und damit auch zu einer längerfristigen Aussetzung kommt. Für viele andere verweise ich auf den Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 17./18.6.2017 auf den Seiten 11-13. Außerdem ist die zeitweise Aufenthaltsgestattung einschl. angemessener Weiterbildung der hier zeitweise gestrandeten Afghanen ein wesentlich effizienterer Beitrag zur Friedensbildung als die weitere Positionierung der Bundeswehr. Unsere Bündnistreue haben wir mit dem Kriegseinsatz mehr als genug bezahlt, jetzt sollten wir für eine sachgerechte christlich - soziale Unterstützung der betroffenen Flüchtlinge hier im Land bezahlen. Geld genug ist zweifellos in der Bundesrepublik ausreichend vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Wimmer

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