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Antwort auf von W. Heidecker

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Ihre Abneigung gegen abgeordnetenwatch.de haben Sie hier im Blog schon des öfteren zum Ausdruck gebracht. Leider zeigt sich an Ihren Kommentaren, dass Ihnen an einer sachlichen Auseinandersetzung anscheinend nicht gelegen ist. Das beginnt bereits mit dem Vorwurf der Stimmungsmache, wo gar keine Stimmung gemacht wird, und endet mit einer persönlichen Beleidigung, die wir in Ihrem Kommentar gelöscht haben.

Zu Ihrer Hintergrundinformation:
Dass Russland nicht in dem Gipfel-Logo auftauchen sollte, ist nicht richtig. Das Bundespresseamt gibt an, dass zunächst ein G8-Logo mit Russland geplant war, dann jedoch "aufgrund der aktuellen politischen Lage" und der damit einhergehenden "Verkleinerung des Teilnehmerfeldes" ein neues G7-Logo kreiert werden musste: https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2015-07-13/entwicklung-des-g7-logo... So wird es im Text dargestellt. Aus der bloßen Nennung der Kosten eine Skandalisierung und Stimmungsmache herauszulesen, nun ja...

Sie bewerten auch die bloße Addition der Auftragsvolumina als Stimmungsmache. Einmal abgesehen davon, dass die Gesamtkosten wertfrei dargestellt werden: Um sie geht es - wenn überhaupt - nur am Rande. Von Skandalisierung kann keine Rede sein (natürlich hätte man die Kosten nach Jahren aufschlüsseln können. Da die Gesamtkosten in dem Text aber lediglich einen Randaspekt darstellen, haben wir angesichts von weit über 100 zu addierenden Einzelposten darauf verzichtet. 2014 ist im übrigen nicht zufällig gewählt, sondern umfasst den Zeitraum seit Regierungsbildung - mit anderen Worten: diese Legislaturperiode).

Auch der Vorwurf, die Aufträge von BMAS und BMBF sowie der Textabschnitt über die Flüchtlingskampagne würden skandalisiert, geht in der Sache fehl. Dies erweist sich letzten Endes als eine logische Folge ihrer Prämisse, die offenbar lautet: Jeder Satz von abgeordnetenwatch.de dient nur einem einzigen Zweck - nämlich der Skandalisierung. Im vorliegenden Fall dienen die Beispiele AA, BMAS und BMBF allerdings nur dem Zweck, der sich bereits an der Überschrift erkennen lässt: Zu zeigen, wofür die Bundesregierung externe Agenturen beauftragt - ganz ohne Skandal. Nun kann man natürlich sagen: Warum das Ganze? Nun, die PR-Aufträge hatten wir ursprünglich vor einem ganz anderen Hintergrund angefordert. Da uns die Übersichten schließlich vorlagen, haben wir hier im Blog darüber berichtet. Muss man nicht, kann man aber.

In einem Punkt haben Sie allerdings recht: Den Newsletter-Auftrag des Bundespresseamtes kann man differenzierter darstellen. Dies haben wir nun gemacht und den Text in diesem Punkt leicht überarbeitet. Sofern Sie dies nun als Eingeständnis einer vermeintlich intendierten Stimmungsmache und Skandalisierung werten: Geschenkt.

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