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Es ist ein Skandal, dass Spätabtreibungen zu einem Zeitpunkt, wo das Kind schon überlebensfähig ist, überhaupt noch zugelassen werden. Es gibt genügend Beispiele, wo Kinder ihre Abtreibung überlebt haben, die dann hinterher, sich selbst überlassen, entweder gestorben sind oder schwerstbehindert überlebt haben. Um dieses zu verhindern, werden die Ungeborenen durch eine Kaliumchloridinjektion ins Herz getötet. Es kann mir kein Mensch sagen, dass dies für das Kind schmerzfrei sein soll.
Völlig außer Frage steht dagegen, dass Spätabtreibungen möglich sein sollten, wenn das Leben der werdenden Mutter in unmittelbarer Gefahr ist.
Die Rechtssprechung sollte vor allem dahingehend geändert werden, dass Spätabtreibungen nur bis etwa gut zur Hälfte der Schwangerschaft (20/21. Woche) erlaubt sein sollen. Und auch die Definition der (furchtbares Wort) abtreibungswürdigen Behinderungen muss viel enger gefasst werden. Rein rechtlich ist es in D möglich, ein Kind auch wegen eines Klumpfußes oder einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte bis kurz vor der Geburt abzutreiben.

Die Indikationsstellung für die Spätabtreibung sollte extrem eng gefasst werden, wobei es ohnehin ein Unding ist, dass heute immer noch davon gesprochen wird, dass ein Ungeborenes lebensunwert ist. Diese unselige Situation hatten wir im vergangenen Jahrhundert, und ich sehe beim besten willen nicht den Unterschied zwischen Ungeborenen und Lebenden.

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