Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Sebastian Lechner
Antwort 26.09.2009 von Sebastian Lechner CDU

(...) Diese endgültige Erkundung wurde im Übrigen in den letzten Jahren vom SPD Umweltminister Gabriel blockiert. Sollte im Ergebnis Gorleben für ungeeignete erklärt werden, dann müssen wir in ganz Deutschland ergebnisoffen nach einem Endlager suchen. Dann dürfen sich aus meiner Sicht auch die Bayern und Baden-Württemberger nicht mehr verwehren, da auch Granit sich gut eignen könnte, um Atommüll einzulagern. (...)

Frage von Jochen S. • 25.09.2009
Frage an Stefan Urbat von Jochen S. bezüglich Umwelt
Portrait von Stefan Urbat
Antwort 26.09.2009 von Stefan Urbat PIRATEN

(...) Ich halte es aktuell für die beste Lösung, am früher beschlossenen Ausstiegsfahrplan für die Nutzung der Kernenergie (im Wesentlichen) für die Stromerzeugung festzuhalten. Der Grund: solange kein wirklich solides Entsorgungskonzept mit Angaben über Kapazitäten und zeitlicher Verfügbarkeit des Endlagers existiert, ist es zu problematisch, noch mehr Atommüll anzuhäufen, der dann auch weiter in den Zwischenlagern aufbewahrt werden muss, bei höherem Risiko als in einem wirklich geeigneten Endlager - das noch gefunden werden muss. (...)

Antwort 26.09.2009 von Johannes Bortlisz-Dickhoff BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Das wüsste ich auch gerne, die Entsorgungskosten der Atomenergie werden künftige Generationen auch dann noch beschäftigen, wenn RWE und Konsorten schon längst den Weg in die Liquidation des Unternehmens gegangen sind. Auch die Folgekosten der Braunkohle und der Steinkohle werden am Ende durch die künftigen Generationen zu tragen sein Die Unternehmen können ja relativ problemlos aufgelöst werden. (...)