Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Antwort 16.01.2008 von Susanne Bauermeister FDP

(...) Die Ausbildungsvergütung ist kein Arbeitslohn.Wenn sie Lohn für geleistete Arbeit wäre, müsste der Azubi in den ersten Jahren der Ausbildung Geld mitbringen, Lehrgeld nämlich, denn die Betriebe zahlen erst einmal drauf, wenn sie sich um die jungen Leute kümmern. Die Ausbildungsvergütung ist vielmehr Handgeld oder Unterhaltszuschuss, völlig unabhängig davon, ab der Auszubildende mehr oder weniger fleissig ist, kräftig mit anpackt oder nicht. (...)

Portrait von Klaus Brandner
Antwort 19.03.2008 von Klaus Brandner SPD

(...) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird weiter für eine faire und gerechte Entlohnung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eintreten. Dieser Weg erscheint mit wirklich an den Kern des Problems zu gehen und damit erfolgversprechender zu sein, als beispielsweise eine Änderung der Ausschreibungsregelungen. (...)

Portrait von Niels Annen
Antwort 05.02.2008 von Niels Annen SPD

(...) Die Verlängerung des ALG I ist hingegen eine Entscheidung, die ich aus Gerechtigkeitsgründen befürworte. Es ist aus meiner Sicht schlichtweg ungerecht, wenn jemand jahrzehntelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, diese Tatsache im Falle der Arbeitslosigkeit bei der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes jedoch unberücksichtigt bleibt. (...)

Portrait von Christian Wulff
Antwort 15.01.2008 von Christian Wulff CDU

(...) März 2008 gegeben, den möglichen Bedarf für einen Mindestlohn anzumelden, um eine Allgemeinverbindlichkeit über den Weg des Entsendegesetzes zu erreichen. Der Mindestlohn darf keine Arbeitsplätze kosten. Der geltende Tarifvertrag muss mindestens fünfzig Prozent aller Beschäftigten der Branche abdecken. (...)

Pia Zimmermann, MdB
Antwort 09.01.2008 von Pia Zimmermann Die Linke

(...) Auf die Belegschaft der VW-Werke kommen schwierige Zeiten zu. Die ArbeitnehmerInnen von VW können wie ihre Gewerkschaft, die IG Metall, sicher sein, dass sie die LINKE dabei an ihrer Seite wissen. (...)

Portrait von Anette Kramme
Antwort 14.01.2008 von Anette Kramme SPD

(...) Bei den häufig gezahlten "Armutslöhnen", die die Briefdienstleistenden erhalten, bedarf es in großem Umfang staatlicher Sozialleistungen, um existenzsichernde Monatseinkommen zu gewährleisten. Eine derartige Entwicklung war auf Dauer nicht hinzunehmen. (...)