(...) Deswegen engagiert sich DIE LINKE nicht nur für bessere Leistungen aus der Contergan-Stiftung, sondern auch für ein für alle Menschen mit Behinderungen geltendes Nachteilsausgleichsgesetz (Drucksache 16/3698) sowie "Für eine humane und solidarische Pflegeabsicherung"(Drucksache 16/7472) (...)
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Sehr geehrter Herr Heitel,
(...) Was ich nicht will und was ich auch niemals akzeptieren werde ist, dass Menschen Angst vor dem Leben haben müssen und ich kann es auch nicht billigen, dass man Angst wohlfeile Umschreibungen wie Wettbewerbsfähigkeit, Leistungsbereitschaft oder Employability gibt. Angst deformiert die Seele, macht den Menschen schwach und damit anfällig dafür, dem vermeintlich Stärkeren gedankenlos hinterherzulaufen, ihm nach dem Munde zu reden und den Schwächeren den eigenen Opportunismus als vermeintliche Stärke spüren zu lassen. (...)
Sehr geehrte Frau Birngruber,
(...) Mir ist bewusst, mit welchen Schwierigkeiten die Contergangeschädigten zu kämpfen haben. Die heute rund 50-jährigen Contergan-Opfer leiden unter Spätfolgen ihrer Schädigung. Infolge jahrelanger Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken treten Schmerzzustände und auch psychische Belastungen ein. (...)
(...) Ich kann ihren Unmut gut nachvollziehen. Ich habe mich als behindertenpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen für eine Änderung des Conterganstiftungsgesetzes im Sinne der Betroffenen eingesetzt. Dies ist leider von der Bundesregierung nur zum Teil umgesetzt worden. (...)