Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Frage von Reinhard N. • 23.11.2012
Frage an Jerzy Montag von Reinhard N. bezüglich Jugend
Portrait von Jerzy Montag
Antwort 17.12.2012 von Jerzy Montag BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Eine Gleichstellung der Genitalverstümmelung von Mädchen mit der Beschneidung der Vorhaut von Jungen ist absurd und völlig abwegig. Dies tut auch niemand außer denjenigen, die entweder die Genitalverstümmelung erlauben oder die Vorhautbeschneidung auf Teufel komm raus kriminalisieren wollen. (...)

Frage von Reinhard N. • 23.11.2012
Frage an Kerstin Griese von Reinhard N. bezüglich Jugend
Kerstin Griese MdB
Antwort 27.11.2012 von Kerstin Griese SPD

(...) Das ist nämlich falsch. Zur Religionsfreiheit gehört sowohl die Möglichkeit des Aufwachsens in einem religiös-kulturellen Umfeld als auch das Recht, sich als Jugendlicher oder Erwachsener (auch als Mutter oder Vater) gegen die Religion seiner Eltern zu entscheiden. Dies sind zwei Seiten der selben Medaille. (...)

Portrait von Ingrid Hönlinger
Antwort 18.12.2012 von Ingrid Hönlinger BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Hinsichtlich der Beachtung des Kindeswillens gibt es allerdings Verbesserungsmöglichkeiten. Ich meine, dass einsichts- und urteilsfähige Jungen selbst in die Beschneidung einwilligen müssen. Voraussetzung für die Wirksamkeit einer solchen Einwilligung ist, dass der betroffene Junge vor der Beschneidung umfassend durch denjenigen über den Eingriff aufgeklärt wird, der den Eingriff vornimmt. (...)

Frage von Andrea S. • 23.11.2012
Frage an Serkan Tören von Andrea S. bezüglich Jugend
Portrait von Serkan Tören
Antwort 28.11.2012 von Serkan Tören FDP

(...) Antwort: Die Frage, vor der wir Abgeordnete stehen, ist nicht, ob die Beschneidung harmlos ist oder nicht. Die Frage ist vielmehr, ob eine Beschneidung dem Kindeswohl schadet oder nicht. Die Mehrheit des Bundestags - über alle Fraktionen hinweg - sieht in der Beschneidung von Jungen keine Beschränkung des Kindeswohls. (...)