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(...) Nur wenn die Finanzierung geklärt ist, ist ein Ausbau möglich. Weil es sich bei der Anerkennung von Kindererziehungszeiten um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, sollte aus meiner Sicht zuvor sichergestellt sein, dass ein möglicher Ausbau der Kindererziehungszeiten aus Bundesmitteln finanziert wird. Nicht zuletzt aufgrund der noch offenen Finanzierungsfrage liegt noch kein genaues Konzept vor, ob und wie die Kindererziehungszeiten ausgeweitet werden könnten. (...)
(...) Deutschland liegt international in der Spitzengruppe, was die Gewährung von Leistungen für Familien angeht. Trotzdem sind wir im Vergleich insbesondere (...)
(...) Bündnis 90/Die Grünen haben seit ihrer Gründung eine Politik verfolgt, die sich an der gleichberechtigten Teilhabe am Erwerbsleben von Frauen und Männern orientiert. Dazu ist es auch notwendig, steuerliche Anreize wie das Ehegattensplitting, die das "Alleinverdienermodell" in Familien befördern, abzubauen. (...)
(...) Bereits heute bringt der Bund zusätzlich zu den Bundeszuschüssen bereits jährlich 11 Milliarden Euro an Bundesmitteln für Kindererziehungszeiten auf. Zudem wird die Höhe dieser Bundesmittel bereits nach der seit 1992 geltenden Rechtslage mit zunehmenden Rentenzugängen stark ansteigen. (...)