Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Bernhard Suttner
Antwort 03.09.2008 von Bernhard Suttner ÖDP

(...) Das ist eigentlich minimal. Vor der Klimakatastrophe kann uns die Atomkraft niemals retten, selbst wenn man die Anzahl der Reaktoren verdoppeln würde - was gigantische Kapitalmengen verschlingen, die Vorräte an Uran sofort aufbrauchen, den Uranpreis explodieren lassen und das Unfallrisiko vervielfachen würde... Leider hat sich Bayern in besonderer Weise an die Atomkraft gebunden, so dass es bei uns besonderer Anstrengungen bedarf, sich von dieser Abhängigkeit zu befreien. (...)

Antwort 02.09.2008 von Stephan Reichl FDP

(...) "Freier Wettbewerb" bedeutet gar keine Subventionen, sondern die Möglichkeit für jeden Anbieter von erneuerbaren Energien ein Angebot für 2 Jahre abzugeben. Die günstigsten bekommen dann den Zuschlag. (...)

MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner
Antwort 01.09.2008 von Klaus Buchner ÖDP

(...) Es geht aber nicht nur um die von Ihnen beschriebenen vergangenen Ereignisse. Die von SchwarzGelb geforderten Laufzeitverlängerung sind für mich schockierend, weil Jürgen Trittins "Konsensvetrag" Abschläge an der Sicherheit der AKW macht, die völlig unverantwortbar sind - umso mehr, wenn jetzt noch die Laufzeiten verlängert würden. (...)

Frage von Lothar D. • 31.08.2008
Frage an Eduard Nöth von Lothar D. bezüglich Energie
Portrait von Eduard Nöth
Antwort 02.09.2008 von Eduard Nöth CSU

(...) Die Solarthermie kommt der Wirtschaftlichkeit bereits sehr nahe und bedarf daher nur einer geringen Anschubfinanzierung. (...) Das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG), das den Einsatz erneuerbarer Energien bei Neubauten vorschreibt und ab 2009 gilt, wird der Solarthermie weiteren Anschub geben. (...)

Portrait von Sabine Ponath
Antwort 30.08.2008 von Sabine Ponath BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Grundsätzlich sehe ich der Zukunft weniger pessimistisch entgegen, als Sie es tun. Angesichts innovativer Gebäudebauweisen und immer sparsamerer Technik in Kombination mit einem zunehmenden Bewusstsein für Energieeinsparung, gehe ich davon aus, dass in Zukunft weniger Strom verbraucht werden wird. Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie kommt zu dem Ergebnis, dass sich etwa 20 Prozent des Stromverbrauchs in privaten Haushalten innerhalb von zehn Jahren einsparen ließen, was allein bereits einen Beitrag zum Klimaschutz in Höhe von rund 25 Millionen Tonnen CO2 einbringen würde. (...)