(...) Auch ich nutze sie. Freie Software ist allerdings deutlich von lizenzierter Software mit der Wahrung von Urheberrechten zu unterscheiden. Wer ein Produkt entwickelt, um es als Ware auf den Markt zu bringen, muss die Möglichkeit haben, sein Produkt schützen zu lassen. (...)
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(...) Bildung ist Bürgerrecht. Wir brauchen ein gerechtes Bildungssystem, das jedem den bestmöglichen Abschluss nach Begabung und Leistung ermöglicht, unabhängig von der sozialen Herkunft. Wir brauchen ein intelligent organisiertes Bildungssystem, das sich flexibel den schnellen Veränderungen in unserer Arbeitswelt anpasst. (...)
(...) Schulpolitik ist eigentlich Ländersache (also Hamburg) und der Bundestag kann da nur wenig entscheiden. Im Prinzip bin ich aber für mehr Geld für eine bessere Ausbildung der Lehrer, kleinere Klassen und bessere Lernmöglichkeiten an Schulen und finde, dass viel zu viel in der Schulpolitik in Beton investiert und durch Strukturveränderungen (z.B. Primarschule, 12-jähriges Gymnasium u.a.) behindert wird. (...)

(...) Gerne gehe ich allerdings auf Ihre Frage zum Thema Weiterbildung ein. Wir Grüne wollen Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen für alle Menschen möglich und attraktiv machen. Wer die Schule abgebrochen hat, soll eine zweite Chance bekommen, die Ungelernte oder der Ungelernte einen Abschluss nachholen können und die oder der 50-Jährige bei ihrem Wunsch nach Qualifizierung unterstützt werden. (...)

(...) Das Lernen miteinander und voneinander, von dem alle Kinder profitieren, ohne dabei auf individuelle Förderung zu verzichten, sind der Weg zu mehr Leistung und Chancengleichheit. Alle Kinder sollen gesund und kostengünstig in der Schule Mittagessen können. Für SchülerInnen aus einkommensschwachen Familien müssen die Kosten für Mittagessen, Schulbücher, aber auch Zirkel und Taschenrechner, die Fahrt zur Schule und Klassenreisen übernommen werden. (...)

(...) In dem von Ihnen zitierten Zusammenhang ging es darum, dass Kinder aus Arbeiterfamilien bei gleicher Begabung/Leistung deutlich seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium erhalten als Kinder aus Akademikerfamilien. Hier plädiere ich ganz klar dafür, dem Leistungsprinzip Geltung zu verschaffen, wobei auch die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen der Kinder in Rechnung zu stellen sind. Wenn es ein Kind ohne Nachhilfe und spezielle Förderung, ohne Klavier und Hausbibliothek, zu einem guten Notendurchschnitt schafft, dann ist das in besonderer Weise anzuerkennen- momentan ist genau das Gegenteil der Fall. (...)