(...) Sie haben mit wenigen Worten sehr eindrucksvoll beschrieben, welche nachhaltigen Tiefschläge das bayerische Schulsytem unschuldigen Kindern versetzt. 24 mal "nicht geeignet" zu hören, das ist schon für Erwachsene, die Hartz IV beziehen, schwer zu verkraften. (...)
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(...) Der Mensch, der 40 Stunden wöchentlich arbeitet, muss von diesem Lohn leben können. Der Mindestlohn von 7,50 Euro ist zumindest ein Anfang - "große Sprünge" können damit nicht gemacht werden - aber ich gehe davon aus, dass der Mindestlohn auch noch erhöht wird. (...)
(...) Dabei werden Einkommen bis 2000 Euro monatlich von den Sozialbeiträgen schrittweise entlastet. Damit bleibt den Arbeitnehmerinnen mehr netto vom brutto übrig und sie müssen erst gar nicht Aufstocken. Das hilft auch Familien, die ihren höheren Bedarf nur schwierig aus dem eigenen Einkommen decken können. (...)
(...) Soweit die Verbraucher in der Folge konsequent handeln und bereit sind, für ihren Haarschnitt auch einen fairen Preis zu zahlen, fallen auch keine Arbeitsplätze weg. Mehr Arbeitslose werden durch einen Mindestlohn nur dann verursacht, wenn die Verbraucher nicht bereit sind, die höheren Löhne in Form von höheren Preisen mitzutragen und deshalb Arbeitsplätze wegfallen. (...)
(...) Um die von Ihnen geschilderte Situation besser einschätzen zu können, benötige ich noch weitere Informationen. (...)