Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Antwort 01.09.2009 von Veit-Harald Müller MLPD

(...) vielen Dank für die Info über die „Dortmunder Erklärung für starke und kämpferische Gewerkschaften“. Es ist von großer Bedeutung, dass die innergewerkschaftliche Kritik an der unsäglichen Politik der Klassenzusammenarbeit, des Co-Managements mit der Kapitalseite, ja, des in der gegenwärtig Krise offenen sozialchauvinistischen Kurses führender Gewerkschaftsvertreter in solchen gewerkschaftlichen Kernforderungen, wie sie in der Dortmunder Erklärung zum Ausdruck kommen, eine bestimmte Plattform bekommen. (...)

Frage von Andreas K. • 31.08.2009
Frage an Dirk Fischer von Andreas K. bezüglich Familie
Portrait von Dirk Fischer
Antwort 15.09.2009 von Dirk Fischer CDU

(...) Das von Ihnen angesprochene Projekt „Neue Wege für Jungs“ dient natürlich nicht dazu, Jungen aus zukunftsträchtigen Bereichen wegzulocken. Es hat vielmehr zum Ziel, auch Jungen neue Perspektiven in ihrer Berufswahl und Lebensplanung aufzuzeigen, denn Pflege-, Erziehungs- und Dienstleistungsbereiche werden in Zukunft gute Beschäftigungschancen bieten. (...)

Antwort 01.09.2009 von Vera Niazi-Shahabi Die Linke

(...) ich halte nicht viel von nach Geschlechtern getrennten oder in Konkurrenz zueinenader stehenden Fördermaßnahmen. Es gibt viele VerliererInnen der jetzigen Bildungspolitik. (...)

Portrait von Robert Bläsing
Antwort 31.08.2009 von Robert Bläsing FDP

(...) Wichtig ist, dass die Geschlechter nicht gegeneinander ausgespielt werden - letztendlich kommt es für Liberale auf das Individuum an. Der schulischen Bildung kommt die Aufgabe zu, sich von zuweilen noch - nicht nur bei Heranwachsenden mit Migrationshintergrund - vorherrschenden traditionellen Rollenbildern zu lösen und gleichberechtigte Lebensmuster für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer beispielsweise in den Lehrmitteln wie Schulbüchern zu vermitteln. Hilfreich wäre aber gleichwohl auch ein gesellschaftspolitischer Bewußtseinswandel. (...)

Portrait von Petra Osinski
Antwort 22.09.2009 von Petra Osinski BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Ebenso unzweifelhaft ist aber auch, dass trotz der besseren Bildungserfolge von Mädchen Arbeitseinkommen von Frauen für gleichwertige Arbeit um fast ein Viertel unter denen von Männern liegen, wobei ein Drittel des Einkommensnachteils ausschliesslich auf den genderbezogenen Unterschied zurückgeht, also nicht durch unterschiedliche Erwerbsbiographien erklärt wird. Frauen in Deutschland bleiben zudem in Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen gröblich unterrepräsentiert. (...)