Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Ansgar Heveling
Antwort 05.12.2016 von Ansgar Heveling CDU

(...) Die Schädlichkeit des Cannabiskonsums, insbesondere für Heranwachsende, steht außer Frage. Neben einer erhöhten Gefahr, an Depressionen zu erkranken und Psychosen zu erleiden, befürchtet die Wissenschaft insbesondere erhebliche Gefährdungen für die Hirnentwicklung. (...)

Portrait von Marlene Mortler
Antwort 28.12.2016 von Marlene Mortler CSU

(...) Diese Erkenntnisse untermauern meine Positionen, dass die Gefahren von Cannabis keinesfalls unterschätzt werden dürfen und dass eine Legalisierung für Erwachsene auch das Konsumverhalten der Jugendlichen beeinflusst. (...)

Portrait von Kathrin Vogler
Antwort 06.12.2016 von Kathrin Vogler Die Linke

(...) insbesondere für Menschen wie Sie, die in sehr abgelegenen Gebieten leben, in denen der Weg zur nächsten Apotheke unzumutbar weit ist, hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass die Versorgung mit Arzneimitteln über eine Rezeptsammelstelle erfolgen darf. Dabei gibt der Patient sein Rezept in einen Briefkasten in der Nähe der Arztpraxis und die Apotheke liefert die Arzneimittel direkt nach Hause – häufig am selben oder darauffolgenden Tag. Diese Versorgungsform muss allerdings von der Apotheke beantragt werden und unterliegt - zum Schutz der Patientinnen und Patienten - gewissen Regularien: Da bei der Abgabe der Verordnung über eine Rezeptsammelstelle natürlich keine persönliche Beratung erfolgen kann, ist vorgesehen, dass die Auslieferung durch pharmazeutisch geschultes Personal erfolgt, die die notwendige Beratung übernimmt. (...)

Portrait von Beate Müller-Gemmeke
Antwort 02.12.2016 von Beate Müller-Gemmeke BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

(...) Für uns Grüne steht aber fest: Der Versand ist eine gute Ergänzung, das kann aber keinesfalls ein Ersatz für die vielen, wichtigen Leistungen der Präsenzapotheken sein. Die persönliche Beratung, die kurzfristige Arzneimittelherstellung und das Angebot von Nacht- und Notdiensten müssen unbedingt erhalten bleiben. (...)

Portrait von Edgar Franke
Antwort 23.11.2016 von Edgar Franke SPD

(...) Dies erleben wir schon heute, da Patientinnen und Patienten beide Arten von Apotheken nutzen und diese auch in Zukunft nutzen wollen. Wir werden uns daher darum bemühen, eine Lösung zu finden, die einen fairen Wettbewerb zwischen den Apotheken ermöglicht, ohne die Versorgungsmöglichkeiten für die Menschen einzuschränken. Wir wollen jedoch auf jeden Fall verhindern, dass es zu einem unfairen Preiswettbewerb auf dem Apothekenmarkt kommt. (...)