(...) Uns liegt der Tierschutz am Herzen. Deshalb haben bereits heute ein ausgezeichnetes System des Tierschutzes in Deutschland und in Hessen geschaffen: Es gibt umfassende Kontrollen und Maßnahmen durch Amtstierärzte sowie umfangreiche Auskunfts- und Einsichtnahmerechte der Veterinärämter, es besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Facharzt für Tierschutz bei der Landestierärztekammer, im Bereich der Tierversuche gibt es Tierschutzbeiräte und eine Tierschutzkommission, die an Hessischen Universitäten und Forschungseinrichtungen bereits heute ein Höchstmaß an Transparenz gewährleisten und an denen die Tierschutzverbände bereits beteiligt sind. So fließt der zweifelsohne vorhandene Sachverstand der Verbände bereits heute ein. (...)
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(...) Die SPD-Bundestagsfraktion hatte daher bereits im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag in den Bundestag mit klaren Forderungen an die Bundesregierung eingebracht, u. a.: Das Einbringen von giftigen und gesundheitsgefährdenden Substanzen zum Fracking muss abgelehnt werden, die Zusammensetzung der Frack-Flüssigkeiten muss offengelegt werden, bei jeder Erkundung und Gewinnung muss eine verbindliche wasserrechtliche Genehmigung eingeholt sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Und: Die Öffentlichkeit soll bei Fracking-Vorhaben beteiligt werden. (...)
(...) Um Erdgas aus den neuen, zum Teil sehr dichten Lagerstätten gewinnen zu können, kommt die sog. Frac-Technologie zum Einsatz. Dabei werden in tief liegenden geologischen Lagerstättenformationen mittels Tiefbohrungen mit hydraulischem Druck künstliche Risse erzeugt (Fracking). (...)
(...) Unserer Meinung nach bleibt ein Großteil der Risiken bei der Fracking-Technologie von Altmaiers und Röslers Vorschlägen völlig unberührt, z.B. der Einsatz giftiger Chemikalien, die Gefahr von Erdbeben, die Sicherheit der Bohrlöcher und die ungeklärte Frage der Entsorgung des Flowbacks. Gasförderung mit giftigen Chemikalien ist aus unserer Sicht grundsätzlich nicht verantwortbar und sollte untersagt werden. (...)