(...) Zwei persönliche Ergänzungen: Wir brauchen in Kindergärten und Vorschulen feste Einrichtungen zur Sprachförderung. Außerdem trete ich entschieden für flächendeckende Ganztagsschulen ein, die Raum bieten, heutige Defizite bei musischen und kreativen Fächern abzubauen, oder aber Platz für individuelle Förderungsmöglichkeiten bieten. Nicht zu vergessen: Ganztagsschulen sind für berufstätige Elternpaare die beste Grundlage für eine gründliche Alltagsplanung. (...)
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(...) - Und schließlich mehr Chancen mit einem Schulabschluss: Wir wollen die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss in den nächsten sechs Jahren um die Hälfte reduzieren. Dazu werden wir die Regelschulzeit von neun auf zehn Jahre anheben und Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten ab Klasse 8 einen schulischen "Mentor" zur Seite stellen, bis der Übergang in Ausbildung oder Arbeit gelungen ist. (...)
(...) In den Übergangsjahren von G9 auf G8 mag der Bedarf an Schulbüchern größer sein als in den vorherigen Jahren, wenn noch keine Neuausgaben vorliegen. Dem sollte die Schule aber begegnen können, indem sie eben in diesen Übergangsjahren schwerpunktmäßig einen höheren Betrag für Schulbücher aus dem Gesamtetat für Unterrichtsmittel zur Verfügung stellt. (...)
(...) Lehrer arbeiten mit Schülern, deren Konzentrationsfähigkeit äußerst gering, deren Ausdauer mehr als kurz ist, deren soziale Fähigkeiten als kaum vorhanden beschrieben werden, die kein gesundes Verhältnis zur -nicht gekannten- Sachautorität haben; aber nach einem Lustprinzip leben. Die Schule verantwortet die Defizite nicht. (...)