(...) Zu meinem persönlichen Umgang kann ich sagen, dass ich die mir eingeräumte Zeit neben dem Mandat insbesondere für meine berufliche Weiterbildung nutze. Da ich erst kurz vor dem Bürgerschaftsmandat ein Studium abgeschlossen hatte, hat die Diät meine finanzielle Situation verbessert. Wer allerdings bereits ein höheres Einkommen durch seine/ ihre Berufstätigkeit erzielt hat, empfindet die Diät als gering. (...)
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(...) Die Diskussion, ob das nun eigentlich gut ist, oder an dem vorbeigeht, was der eigentliche Charakter eines Feierabendparlaments ist, diese Diskussion gab es damals auch schon. Denn wer die Zeit nur für die parlamentarische Arbeit nutzt, um bei Wahlen möglichst gut abzuschneiden, macht sich auf der anderen Seite wieder vollkommen abhängig von Politik und Mandat. (...)
(...) Die Hamburgische Bürgerschaft in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen als Feierabendparlament gesammelt. Aus meiner Sicht zeichnen vor allem drei Aspekte diese Form der parlamentarischen Arbeit aus. (...)
(...) Im Anschluss können wir gern mit der Klasse einen TermKlasseässlich einer Bürgerschafssitzung im Rathaus vereinbaren. (...)
(...) Was aber die konkreten Bedingungen angeht, unter denen wir arbeiten, gibt es so weit ich das mitbekomme schon erhebliche Unterschiede: Die Ausstattung und Ressourcen, die ich sowohl für Personal, für meine Öffentlichkeitsarbeit und auch für Büros und Anderes zur Verfügung habe sind deutlich höher als die von Landtagsabgeordneten. Auch die Diät ist im Bundestag höher - ich bin materiell nicht auf einen zweiten Job angewiesen, anders als viele PolitikerInnen in der Bürgerschaft. (...)