| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Jeannine Rösler | Die Linke | 29 - Vorpommern-Greifswald II | Dafür gestimmt |
| | Nils Saemann | SPD | 15 - Landkreis Rostock III | Nicht beteiligt |
| | Michel-Friedrich Schiefler | SPD | 23 - Vorpommern-Rügen I | Dafür gestimmt |
| | Beate Schlupp | CDU | 36 - Vorpommern-Greifswald V | Dagegen gestimmt |
![]() | Grit Schmelzer | SPD | Dafür gestimmt | |
![]() | Elke-Annette Schmidt | Die Linke | 20 - Mecklenburgische Seenplatte III | Dafür gestimmt |
| | Martin Schmidt | AfD | 8 - Schwerin I | Dagegen gestimmt |
| | Jens-Holger Schneider | AfD | 10 - Wismar | Dagegen gestimmt |
![]() | Eva-Maria Schneider-Gärtner | fraktionslos | Nicht beteiligt | |
| | Anna-Konstanze Schröder | SPD | 13 - Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern- Greifswald I | Dafür gestimmt |
| | Enrico Schult | AfD | 13 - Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern- Greifswald I | Dagegen gestimmt |
![]() | Jens Schulze-Wiehenbrauk | AfD | 29 - Vorpommern-Greifswald II | Dagegen gestimmt |
| | Manuela Schwesig | SPD | 8 - Schwerin I | Dafür gestimmt |
| | Daniel Seiffert | Die Linke | Dafür gestimmt | |
| | Anne Shepley | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 28 - Nordwestmecklenburg II | Enthalten |
| | Dirk Stamer | SPD | 12 - Landkreis Rostock II | Dafür gestimmt |
| | Thore Stein | AfD | 31 - Ludwigslust-Parchim IV | Dagegen gestimmt |
| | Jan-Phillip Tadsen | AfD | 32 - Ludwigslust-Parchim V | Dagegen gestimmt |
| | Martina Tegtmeier | SPD | 28 - Nordwestmecklenburg II | Dafür gestimmt |
| | Harald Terpe | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 4 - Hansestadt Rostock I | Enthalten |
| | Paul-Joachim Timm | AfD | Dagegen gestimmt | |
| | Sandy van Baal | fraktionslos | 15 - Landkreis Rostock III | Dagegen gestimmt |
| | Ann Christin von Allwörden | CDU | 26 - Stralsund II | Dagegen gestimmt |
| | Wolfgang Waldmüller | CDU | 31 - Ludwigslust-Parchim IV | Dagegen gestimmt |
| | Jutta Wegner | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 2 - Neubrandenburg I | Nicht beteiligt |
Rechtsstaat und Demokratie schützen
Der Landtag hat in namentlicher Abstimmung einen Antrag der Fraktionen der SPD und Die Linke beschlossen, in dem er Rassismus, Gewalt, Hetze und Diskriminierung entschieden verurteilt und die Achtung der Menschenwürde sowie der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekräftigt. Hintergrund ist der Höchststand politisch motivierter Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere der zunehmenden Bedrohung durch rechtsextremistische Straftaten und gewaltbereite Strukturen. In diesem Zusammenhang verweist der Landtag auch auf die Ermittlungen gegen die mutmaßlich rechtsterroristische Gruppierung „Letzte Verteidigungswelle“ und dankt zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie der Landespolizei für ihren Einsatz für Demokratie und Sicherheit.
Zugleich greift der Beschluss die Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung auf. Diese Bewertung solle bei weiteren verfassungsrechtlichen Schritten wie einem möglichen Parteiverbot oder dem Entzug staatlicher Finanzierung berücksichtigt werden. Die Landesregierung wird aufgefordert, gemeinsam mit Bund und Ländern die Konsequenzen für AfD-Mitglieder im öffentlichen Dienst zu prüfen, ein möglichst einheitliches und rechtssicheres Vorgehen abzustimmen sowie Demokratieförderung und zivilgesellschaftliche Projekte weiterhin wirksam zu unterstützen.
Der Antrag wurde mit 40 Ja-Stimmen zu 24 Nein-Stimmen bei sieben Enthaltungen angenommen.
