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Wie stellen Sie sich die Schullandschaft in Sachsen Anhalt vor? Welches Schulsystem würden Sie unterstützen?

Andreas Neubert
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BSW
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Frage von Eva Maria L. •

Wie stellen Sie sich die Schullandschaft in Sachsen Anhalt vor? Welches Schulsystem würden Sie unterstützen?

Andreas Neubert
Antwort von BSW

Sehr geehrte Frau L.,


herzlichen Dank für Ihre Frage. Bildung ist jedenfalls ein zentrales und drängendes Thema im Land. Für Details zu unseren Positionen verweise ich auf unser Wahlprogramm. Ganz aktuell haben wir einige Kernaussagen   im 6-Punkte-Plan vom 12.8. konkretisiert (s. Anlagen).

Als Ergänzung hierzu möchte ich stichpunktartig hervorheben:

  • Stärkung der schulischen Infrastruktur: Ausbau und Modernisierung von Schulgebäuden, digitale Ausstattung und barrierefreie Zugänge.
  • Lehrkräfte und Personal: Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Lehrkräften, bessere Arbeitsbedingungen und Fortbildungsangebote.
  • Chancengerechtigkeit: Fokus auf individuelle Förderung, kleinere Klassen, zusätzliche Förderangebote für benachteiligte Schüler.
  • Berufsorientierung und Praxisbezug: Stärkere Verzahnung von Schule und regionaler Wirtschaft, praxisnahe Angebote und duale Lernformen.
  • Schulstruktur‑Position: Der Schwerpunkt liegt auf Qualität und Durchlässigkeit; eine konkrete Präferenz für ein bestimmtes Schulsystem wird nicht dogmatisch vorgegeben, stattdessen wird auf flexible, leistungs‑ und förderorientierte Lösungen gesetzt.
     

    Konkret würde ich  folgendes Schulsystem unterstützen:

  • Grundprinzip: Einheitliche Schulstruktur in der Sekundarstufe mit differenzierten Lernangeboten (Leistungs‑ und Förderkurse), die individuelle Förderung und Begabtenförderung gleichermaßen ermöglichen.
  • Durchlässigkeit: Einfache, transparente Übergänge zu berufsbildenden Schulen, Gymnasialen Oberstufen oder spezialisierten Förderangeboten ohne stigmatisierende Selektion.
  • Kleine Lerngruppen & Zusatzförderung: Ressourcen für kleinere Klassen in problematischen Regionen und gezielte Förderprogramme für benachteiligte Kinder.
  • Praxisintegration: Pflichtblöcke für Berufsorientierung, Praktika und Kooperationen mit regionalen Betrieben; duale Lernangebote als regulärer Bestandteil.
  • Lehrkräfteentwicklung: Systematische Fortbildung, Mentoring für junge Lehrkräfte und Anreize für den Verbleib im Schuldienst.

    Mit herzlichen Grüßen
    Andreas Neubert


 

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