Welches sind ihrer Meinung nach drei realistisch umzusetzende Verkehrsmaßnahmen im Bezirk Pankow, um die Sicherheit von Schulwegen und generell von nicht motorisierten Menschen generell zu verbessern?

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Friedrich Ehrhardt
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Frage von Alexander G. •

Welches sind ihrer Meinung nach drei realistisch umzusetzende Verkehrsmaßnahmen im Bezirk Pankow, um die Sicherheit von Schulwegen und generell von nicht motorisierten Menschen generell zu verbessern?

Hallo Herr Ehrhardt, bei der Frage geht es mir weniger um Einzelmaßnahmen, sondern mehr um konzeptionelle Ideen, welche die Verkehrssicherheit im Bezirk und vielleicht auch in Berlin verbessern würden.

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Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Vielen Dank für Ihre Frage! 

Die wichtigste Maßnahme ist meines Erachtens mehr Tempo 30, am Besten flächendeckend in Berlin. Andere Städte (z. B. Helsinki) haben bewiesen, dass die Zahl der Verkehrstoten signifikant sinkt, wenn der Verkehr entschleunigt wird. Hier können Land (Hauptstraßen) und Bezirk (Nebenstraßen) viel erreichen, wenn sie nur wollen. 

Die Sicherheit von Schulwegen können wir mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen verbessern wie Gehwegvorstreckungen, mehr Zebrastreifen und eine bessere Einsehbarkeit in den Verkehr gerade für Kinder. Wir müssen den Verkehrsraum aus der Sicht von Kindern denken. Parkende PKW's verhindern häufig die Übersicht im Verkehr für Kindern. Im Zweifel müssen denn einzelne Parkplätze entfallen, wenn es Kindern auf dem Weg zur Schule hilft.

Schließlich hilft es nichtmotorisierten Menschen (zu Fussgehende, Radfahrende), wenn es separate, sichere Wege und Fahrspuren für sie gibt. Hier ist in den letzten Jahren zu wenig passiert, viele Gelder standen bereit und wurde nicht abgerufen. Da können und müssen wir so schnell wie möglich ändern.