Warum subventioniert die Landbevölkerung über Steuern das 63€-Ticket, obwohl sie mangels Infrastruktur keine Wahl hat und zusätzlich hohe Pkw-Vollkosten (bis 0,70 €/km) sowie CO2-Abgaben trägt?
Der ADAC-Vergleich vom 17.03.26 zeigt: In Städten ist das D-Ticket oft günstiger als lokale Abos. Für Pendler auf dem Land bleibt es mangels Angebot nutzlos. Wir erleben eine massive Schieflage: Kostenfalle: Die Pendlerpauschale (0,38 €) deckt nicht die realen Pkw-Vollkosten von 0,50–0,70 €/km. Wer kein ÖPNV-Angebot hat, trägt diese Differenz allein. Strafsteuer: Die CO2-Abgabe (65 €/t) hat auf dem Land keine Lenkungswirkung, da keine Umstiegsmöglichkeit besteht. Sie wirkt dort wie eine reine Sondersteuer auf Arbeit. Subventions-Schere: Während in Metropolen 33 % das D-Ticket nutzen, sind es auf dem Land nur ca. 10 %. Dennoch fließen Milliarden in die Preisstabilität statt in den Netzausbau in der Fläche.Wie rechtfertigen Sie diese Benachteiligung des ländlichen Raums? Planen Sie eine Mobilitätsprämie oder eine Senkung der Kfz-Steuer für Bürger ohne ÖPNV-Anschluss, um diese finanzielle Doppelbelastung endlich auszugleichen? Wie setzen Sie sich dafür ein?
