1. wieviele Unfälle gab es in der Kaisertraße mit Bahnen in den letzten 10 Jahren? 2. Wieviel schneller kommt man ans Ziel? 3. Warum wird das Städtebauprojekt aus GVFG-Mitteln finanziert?

Michael Theurer
Michael Theurer
FDP
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1. wieviele Unfälle gab es in der Kaisertraße mit Bahnen in den letzten 10 Jahren? 2. Wieviel schneller kommt man ans Ziel? 3. Warum wird das Städtebauprojekt aus GVFG-Mitteln finanziert?

Lieber Herr T.,
anlässlich der Einweihung des "Kombi"-Strassenbahntunnels haben Sie sich gefreut, dass die Kaiserstrasse schienenfrei wird."Es entsteht eine echte Fussgängerzone. Ständig waren die fahrenden Bahnen ein SICHERHEITSRISIKO." Jetzt wird die Leistungsfähigkeit (wessen?) erhöht und das Einkaufserlebnis gesteigert. AUCH für Fahrgäste ist das Projekt ein Fortschritt: Man kommt schneller ans Ziel..Noch vor Baueginn 2010 waren die Kosten von 500 Mio auf 638 Mio gestiegen und liegen jetzt bei 1,5 Mrd. Dazu kommen bis 2060 laufende Kosten für Zinssen, Unterhalt, Maut etc. i. H. von ca.60 Mio JÄHRLICH dazu..
Ich bekommen Bauchweh, wenn die FDP weiter in den Schienenverkehr investieren will und solche volkswirtschftlich nutzlosen Tunnel finanziert..
Eine aufklärende Antwört baldmöglichst erwartend verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
Ullrich Müller
Dipl.-Ing (FH) Verkehrsbau
Rittnertstrasse 60
76227 Karlsruhe- Durlach
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Frage von Ullrich M. am
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Michael Theurer
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Monat

Sehr geehrter Herr M.,

zu Frage 1: Nach Auskunft des Landes Baden-Württemberg gab es im Zeitraum 2017-2021 41 Unfälle auf dem Streckenabschnitt Kaiserstraße/Fußgängerzone. Zu Details der offiziellen Unfallstatistik befragen Sie bitte das Polizeipräsidium Karlsruhe, E-Mail: karlsruhe.pp@polizei.bwl.de.

Zu Frage 2: Nach Auskunft des Landes Baden-Württemberg sparen Durchfahrer der Innenstadt je nach Relation zwischen 2,5 und 7 Minuten Beförderungszeit. Wege können sich infolge der Tieflage des Verkehrs in die Innenstadt verlängern oder durch direkte Zugänge zu Haltestellen verkürzen. Zu Einzelheiten wenden Sie sich bitte an das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unter buergerreferent@vm.bwl.de.

Zu Frage 3: Der Bund fördert das GVFG-Vorhaben „Karlsruhe, Stadtbahn Innenstadterschließung“ anteilig mit Mitteln aus dem Bundesprogramm gemäß § 6 (1) GVFG. Grundlage der Entscheidung waren Förderanträge der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), welche vom Land geprüft wurden und mit dem Nachweis der Erfüllung der Fördervoraussetzungen dem Bund vorgelegt worden sind.

Ihre Fragen zu Aufgaben und Initiativen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr können Sie gern an den Bürgerservice unter buergerinfo@bmdv.bund.de richten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Theurer

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