Frage an Otto Hünnerkopf bezüglich Gesundheit

Otto Hünnerkopf
CSU

Frage an Otto Hünnerkopf von Avpbyr Tebgurl bezüglich Gesundheit

25. Mai 2015 - 11:27

Sehr geehrter Herr Hünnerkopf,

Warum stimmen Sie im Bayrisches Umweltausschuss für Glyphosat.

das Pflanzenschutzmittel verursacht Missbildungen wie im in der Reportage Magazin FAKT geschildert.
Durch Nutzung in der Landwirtschaft gelangt dieses Ins Grundwasser.
http://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Spritzmittel-Glyphosat-kann-Krebs-verurs/Das-Erste/Video?documentId=27422708&bcastId=310854

Was raten Sie nun der Bevölkerung?

Essen Sie noch Schweinefleisch und trinken Sie Wasser?
http://www.br.de/nachrichten/glyphosat-landtag-round-up-100.html

Können Sie uns bitte aufgrund der angeführten Falten erklären, warum SIE weiter dieses Mittel in Umlauf bringen und die Folgen für Mensch und Tier in Kauf nehmen?

Mit freundlichen Grüßen, N.Grothey

Frage von Avpbyr Tebgurl
Antwort von Otto Hünnerkopf
03. Juli 2015 - 06:19
Zeit bis zur Antwort: 1 Monat 1 Woche

Sehr geehrter Herr Grothey,

für Ihre Zuschrift über das Portal Abgeordnetenwatch von Ende Mai zum Thema Glyphosat bedanke ich mich.

Die Einstufung der WHO von Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ wird von der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag sehr ernst genommen. Gleichzeitig findet auch ein Neubewertungsverfahren des Wirkstoffes auf EU-Ebene statt, auf das die CSU-Fraktion in ihrem parlamentarischen Handeln Bezug nimmt. Mit einem Dringlichkeitsantrag, den ich Ihnen in der Anlage gerne übermittle, haben wir die Staatsregierung aufgefordert, nach Abschluss des Neubewertungsverfahrens Maßnahmen darzulegen, die der Landtag diesbezüglich in eigener Kompetenz umsetzen kann.

Die CSU-Landtagsfraktion zeigt mit diesem Vorgehen, dass sie die Angelegenheit so sachlich wie möglich und in einem auf die EU bezogenen Kontext angeht. Da hierbei bundes- und EU-weit geltende Regelungen betroffen sind, könnte der Bayerische Landtag beispielsweise gar kein allgemeines Verbot von Glyphosat beschließen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Otto Hünnerkopf