Mir geht es darum, ein gutes Gesamtkonzept aufzustellen, das Rentensteigerungen ermöglicht, ohne die Beitragszahler und die junge Generation immer weiter zu belasten.
Wir erkennen die Lebensleistung älterer Menschen ausdrücklich an und wollen keine Rentenkürzungen.
Eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung wäre eine gute Maßnahme, um die Rentenversicherung zu stabilisieren und zu verhindern, dass die Sozialbeiträge für die erwerbstätige Bevölkerung immer weiter ansteigen.
Wenn wir länger leben, werden wir auch einen kleinen Teil dieser zusätzlichen Lebenszeit in Arbeit verbringen müssen.
In dem von Ihnen geschilderten Szenario gibt es aus meiner Sicht schon eine Alternative zu einer höheren Staatsverschuldung, und zwar, wenn Unternehmen mehr investieren (und damit weniger sparen), der entsprechende sektorale Saldo also sinken würde.
Viele frühere Entscheidungen in der Rentenpolitik sind zulasten der jüngeren Generation getroffen worden – unter anderem da die Probleme zum damaligen Zeitpunkt noch nicht unmittelbar spürbar waren und die Wählerschaft altert.