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Guten Tag , Ich bitte sie inständig dafür sich einzusetzen das die Telefonische AU bleibt . Meine Frau hat regelmäßig Migräne Attacken bei welchen sie sich kaum bewegen kann . Muss ich frei nehmen um

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Simon Herzog
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Frage von Robin S. •

Guten Tag , Ich bitte sie inständig dafür sich einzusetzen das die Telefonische AU bleibt . Meine Frau hat regelmäßig Migräne Attacken bei welchen sie sich kaum bewegen kann . Muss ich frei nehmen um

Sie zum Arzt zu fahren wir wohnen in einem kleinen Dorf in Rheinfelden , ich weiß nicht wie wir das schaffen sollen ? Ich würde gerne verstehen was die beweg Gründe ihrer Pläne sind . Bei mir im Unternehmen schleppen sich eh schon alle in der Grippe Zeit in die Firma aus Angst als faul zu gelten , alle stecken sich an , das wird nur noch mehr . Wo soll das hinführen . Für meine kleine Familie ist die politische Entscheidung ihrer Partei eine Hiobs Botschaft .

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr S.

vielen Dank für Ihre Nachricht und dass Sie Ihre persönliche Situation so offen schildern.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Sie sich Sorgen machen. Gerade wenn ein Familienmitglied regelmäßig unter starken Migräneattacken leidet, bei denen der Weg in eine Arztpraxis kaum möglich ist, stellt sich ganz praktisch die Frage, wie das künftig funktionieren soll. Solche berechtigten Anliegen müssen auch aus meiner Sicht bei der Ausgestaltung neuer Regelungen berücksichtigt werden.

Insgesamt möchte ich anmerken, dass ich Reformen in unserem Gesundheitssystem grundsätzlich für notwendig halte. Die Ausgaben steigen seit Jahren stark an und weiterer Anstieg wäre prognostiziert, und wir müssen dafür sorgen, dass die medizinische Versorgung auch in Zukunft für alle gesichert und bezahlbar bleibt. Dazu gehören auch Maßnahmen, die Missbrauch verhindern und an geeigneter Stelle Einsparungen ermöglichen.

Entscheidend ist aus meiner Sicht aber die konkrete Ausgestaltung. Ich gehe davon aus, dass für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder wiederkehrenden schweren Beschwerden praktikable Lösungen gefunden werden. Niemandem ist geholfen, wenn Patienten in Situationen gebracht werden, in denen ein Arztbesuch medizinisch kaum möglich oder unverhältnismäßig belastend ist.

Auch Ihr Hinweis auf die Situation in den Betrieben ist wichtig. Es darf nicht das Ergebnis sein, dass sich kranke Menschen aus Angst vor Nachteilen zur Arbeit schleppen und dadurch weitere Kollegen anstecken. Viele Arbeitgeber haben bereits heute lockerere Regelungen etabliert und ich bin zuversichtlich, dass dies auch künftig in vielen Unternehmen der Fall sein wird.

Ich nehme Ihre Bedenken ernst und bedanke mich nochmals herzlich für Ihre Nachricht.

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