Im SWR-Triell hieß es, Leistung zähle. Doch Frauen verdienen im Westen weiter ca. 17 % weniger – ohne spürbare Verbesserung. Welche Schritte plant die Linke gegen diese strukturelle Ungleichheit.
1. SWR-Triell, Thema Gleichberechtigung (Zeitpunkt 1:24:07)https://www.ardmediathek.de/video/swr-die-wahl/die-debatte-wer-ueberzeugt-baden-wuerttemberg/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDI4MzU2. Gender Pay Gap 2025, seit Jahren unveränderthttps://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_453_621.html
Sehr geehrter Herr H.,
anbei habe ich mal die dazu befindlichen Punkte aus unserem Landtagswahlprogramm rausgesucht
Sorgearbeit ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Eltern brauchen eine verlässliche Kinderbetreuung. Wir wollen sorgende Städte mit wohnortnahen Angeboten.
Bessere Bezahlung In Gesundheits-, Pflege und Erziehungsberufen – und ebenso in Reinigungsdiensten oder im Verkauf, wo Frauen oft prekär in unfreiwilliger Teilzeit oder im Minijob arbeiten.
Jede Rente muss zum Leben reichen, Altersarmut darf nicht vorprogrammiert sein. Wir wollen, dass Seniorinnen selbstbestimmt ihr Leben führen können. Kindererziehung muss bei der Alterssicherung besser berücksichtigt werden.
Novellierung des Gleichstellungsgesetzes und der Vergabeordnung zugunsten der Förderung von Frauen
Bessere Förderung autonomer Projekte für Frauen-, FLINTA*- und Queerprojekte, besonders auch für Projekte für geflüchtete Frauen und FLINTA*
Dauerhafte Förderung entsprechender Initiativen statt befristeter Projektförderungen
Ich selbst arbeite im Einzelhandel weswegen mich das Thema persönlich betrifft auch in Anblick auf die spätere Rente. Da traditionell weiblich besetzte Berufe schlechter bezahlt werden ist das ganz klar ein Punkt der sich ändern muss. Zudem muss es langfristige finanzielle Lösungen für Frauen geben, die nun mal durch Carearbeit bedingt mehr Teilzeit arbeiten müssen. Besonderes Augenmerk wäre hierbei auch Alleinerziehende Mütter.
Auch bin ich der Auffassung, dass wir eine bereitere gesellschaftliche Debatte bei dem Mental Load brauchen sodass dieser gleichermaßen auf beide Elternteile verteilt gehört.
Mit solidarischen Grüßen
Sophie Heiß
