Gentechnik-Kennzeichnung von tierischen landwirtschaftlichen Produkten

Ein Grünen-Antrag Gentechnik-Kennzeichnung von tierischen landwirtschaftlichen Produkten fand im Landtag keine Mehrheit.

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Dafür gestimmt
60
Dagegen gestimmt
78
Enthalten
0
Nicht beteiligt
42
Abstimmungsverhalten von insgesamt 180 Abgeordneten.

In dem Grünen-Antrag wird die Staatsregierung aufgefordert, sich auf Bundes- und EU-Ebene dafür einzusetzen, dass tierische landwirtschaftliche Produkte (wie Milch, Fleisch, Eier), bei denen die Tiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, entsprechend gekennzeichnet werden müssen.

Kommentare

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Absolut unverständliches Abstimmungsverhalten der CSU-Mehrheit im bayr. Landtag.
Was gibt es denn da zu verheimlichen, wenn Tier mit gentechnisch verändertem Futter (z.B. Mais) gefüttert wurden?
Was ist denn wichtiger: Schutz der Produzenten oder Verbraucherschutz?
Zumindest von der bayrischen Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf (CSU) hätte ich ein anderes Abstimmungsverhalten (siehe http://www.abgeordnetenwatch.de/ulrike_scharf-1480-77838.html ) erwartet.
Auf der Homepage ihres Ministeriums spricht sie vom "mündigen, souveränen Verbraucher": http://www.stmuv.bayern.de/verbraucherschutz/verbraucherpolitik/leitlini...
In der Realität leistet sie ihren Beitrag, den Verbraucher zu entmündigen (durch bewusstes Vorenthalten von Informationen).

Glaubwürde Politik geht anders, sehr geehrte Frau Ministerin Scharf!

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Hier wird mal wieder die eigentliche Staatsräson der CSU deutlich, vordergründig für Ihr Klientel halten Sie das Bild des umsorgten "Staatsvaters Seehofer seiner Minister" aufrecht, nicht zuletzt durch Schaffung hanebüchener (Heimat-)Ministerien.

In der Realpolitik erkennt man dann den wahren Duktus der Partei.

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Hat der CSU Wähler es verdient, dass man ihn im Unklaren lässt, was auf seinem Teller landet? Ja!! Er interessiert sich nicht dafür.
Welche Lobby hat da wieder die Finger auf dem Abstimmungsknopf gehabt?
Mit gesundem Menschenverstand und mit verantwortungsvollem Verbraucherschutz kann es jedenfalls nichts zu tun haben.

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