Haftpflichtfonds für Hebammen

Die Freien Wähler konnten mit ihrem Antrag zur Einrichtung von Haftpflichtfonds für Hebammen keine Mehrheit im Landtag erreichen, 114 Abgeordnete stimmten mit "Nein".

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Dafür gestimmt
27
Dagegen gestimmt
114
Enthalten
0
Nicht beteiligt
39
Abstimmungsverhalten von insgesamt 180 Abgeordneten.

Die Freien Wähler forderten in dem Schreiben die Errichtung eines zweckgebundenen Haftungsfreistellungsfonds, der Hebammen von der Haftung mit Privatvermögen ausschließt und Höchstgrenzen der Haftung festlegt. Getragen werden sollte der Fonds von den Krankenversicherungen sowie staatlichen Zuschüssen.

Kommentare

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Ich bin sehr traurig über das Abstimmungsergebnis. Als Vater von 2 Kindern der noch die Möglichkeit hatte, seine Kinder zu Hause entbinden zu können und diese "Bindung" über Jahrzehnte wahrnehmen zu dürfen, mit einer hervorragenden Hebamme und das im wunderschönen Allgäu zu genießen ist Lebensqualität pur.

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Es ist wirklich erschreckend wie wenig Sinn für Wirtschaftswesen in den Köpfen der Politiker steckt. Aber das Geld ist wohl wirklich besser in der Rüstungsindustrie aufgehoben, warum für das Leben Leistungsgüter verwenden, wenn es doch viel einfacher mit der Vernichtung zu handhaben ist? Wie schon gesagt erschreckend, ich werde versuchen es aus privater Hand zu bezahlen, insofern es bis dahin noch ausführende geben sollte. Immer diese Stressfreundlichen Abgeordneten. Peinlich das so etwas noch eine Vorbildrolle übernehmen darf.

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