(...) Dies ist die wichtigste Erkenntnis aus den Ereignissen rund um die griechische Finanzkrise seit dem Mai 2010. Klar ist jedoch, dass Versäumnisse, die sich über viele Jahre hinweg aufgetürmt haben, nicht über Nacht beseitigt werden können. Ziel aller jetzigen und zukünftigen Maßnahmen ist die kurzfristige und zielgerichtete Krisenhilfe– nicht die dauerhafte Alimentierung von Staaten. (...)
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(...) Denn anstatt aufzuklären, werden hier nur Ängste geschürt. Wie Sie sicher gehört haben, gibt es auch einige führende Ökonomen in Deutschland, die diesen Aufruf stark kritisiert haben. Noch dazu stört es mich, dass dieser „Brandbrief“ den Eindruck erweckt, es gäbe keinen Austausch zwischen Politik und Wissenschaft. (...)
(...) Wirtschaftsweiser Feld: Ökonomen haben Ansehen verspielt (...)
(...) mit einem solchen Ankauf soll das Zinsniveau beeinflusst werden. Eine erhöhte Nachfrageerhöhte NachfrageEZB oder Rettungsschirm – nach Staatsanleihen lässt die Kurse steigen und die Zinsen sinken. Für ein verschuldetes Land wäre es also eine Entlastung. (...)
(...) Die Bedenken, die in dem Offenen Brief der Wirtschaftswissenschaftler angesprochen sind, werden von der Bundesregierung nicht ignoriert. Und ich kann Ihnen versichern, dass alle Abgeordneten, die ich kenne, sich vor diesen schwierigen Entscheidungen so umfassend wie möglich informieren und nach bestem Wissen und Gewissen abstimmen. (...)