Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Norbert Schneider
Antwort 13.09.2009 von Norbert Schneider Die Linke

(...) Das macht sich besonders an der Höhe der Rüstung und Kriegsausgaben und der sehr geringen Mittel zum friedlichen Aufbau der vom Krieg betroffenen Regionen, deutlich. Die Bundeswehr hat in Afghanistan nicht zu suchen und ich bin für einen sofortigen Abzug. (...)

Portrait von Dirk Fischer
Antwort 09.09.2009 von Dirk Fischer CDU

(...) Das ist ein Kernbestandteil einer „Übergabestrategie in Verantwortung“. Die Gefahr, dass nach einem Abzug der ausländischen Streitkräfte das menschenverachtende Regime der Taliban wieder an die Macht kommt, ist gegenwärtig noch nicht gebannt. (...)

Portrait von Inge Höger
Antwort 17.09.2009 von Inge Höger Die Linke

(...) Ich glaube, dass Terrorismus, den einzelne oder Gruppen ausüben, nicht durch Staatsterrorismus bekämpft werden kann, sondern dass staatlich organisierte Gewalt (Krieg, Bombardements ..) Terrorismus wesentlich mit verursacht. Deshalb müssen wir als ersten Schritt alle militärischen Handlungen in Afghanistan einstellen und die bewaffneten Truppen abziehen. (...)

Portrait von Alexander Bonde
Antwort 17.09.2009 von Alexander Bonde BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Vermeintlich "einfache" Lösungen, wie sie die Linkspartei propagiert, helfen nicht weiter. Wir Grünen fordern - in Anlehnung an die Kanadier - seit langem einen überprüfbaren Abzugsplan, mit einer zivilen Aufbauoffensive und konkreten Zwischenschritten für einen Truppenabzug. Dabei muss klar sein: auch wenn wir wollen, dass die Bundeswehr so schnell wie möglich Afghanistan verlässt, werden wir noch lange zivile Unterstützung leisten müssen. (...)

Portrait von Jörg Behlen
Antwort 07.09.2009 von Jörg Behlen FDP

(...) Ihre einseitige Sicht vernebelt die Zusammenhänge. Der Afghanistan-Einsatz ist kein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Von Völkermord im Zusammenhang mit dem Kosovo-Krieg oder dem Afghanistan-Einsatz zu sprechen, ist in Anbetracht der deutschen Geschichte grotesk und beleidigt das Andenken an die Ermordeten. (...)