(...) ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Frage richtige verstehe. Ich bin jedenfalls nicht der Meinung, „dass Kontostände Zahlungsversprechen sind, von denen bereits im Voraus feststeht, dass sie nicht eingehalten werden können“. Was verleitet Sie zu dieser Annahme? (...)
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(...) Unabhängig davon, wie man das Handeln der Banken im Einzelnen einschätzt, muss es unter politische und demokratische Kontrolle gestellt werden. Deshalb sind wir dafür, sämtliche großen Privatbanken öffentlich-rechtlich auszugestalten wie die Sparkassen. Damit würden die Banken auf das reduziert werden, was sie eigentlich sein sollen, nämlich Dienstleisterinnen für die Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger. (...)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrter Herr Glunk,
Peer Steinbrück bedankt sich für Ihre Frage über abgeordnetenwatch.de.
(...) Kontostände sind mitnichten nichts anderes, als Zahlungsversprechen. Ihr Kontostand ist vielmehr ein Beleg Ihres bei der Bank hinterlegten Eigentums. Dieses wird von dem Kreditinstitut verwaltet, indem es Ihr Geld weiter investiert, das heißt indem es dieses als Kredit weiterverleiht oder anderweitig anlegt. (...)
(...) es ist richtig: Wenn es um die Griechenland-Hilfen und die Euro-Rettungsschirme geht, ist von sehr viel Geld die Rede. Der hohe Garantierahmen für den Rettungsschirm von mittlerweile insgesamt 750 Milliarden Euro ist aber nicht mit tatsächlichen Ausgaben gleichzusetzen. (...)