(...) Zum Beispiel, dass die Krankenhäuser ein höheres Entgelt für die Belegung ihrer Operationssäle erhalten, wenn sie diese für Explantationen zur Verfügung stellen. Oder dass das Intensivpersonal in den Krankenhäusern noch besser als bisher für die Belange von Organspende und Transplantation sensibilisiert wird. Stimmen wie die Ihre beweisen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. (...)
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(...) Auf der anderen Seite muss man aber auch die Argumente betrachten, die gerade gegen solche medizinischen Versorgungszentren sprechen: Zum einen kennen sich Patient und Arzt meist gar nicht und sichere Diagnosen werden dadurch nicht leichter, außerdem ist die flächendeckende wohnortnahe ambulante Versorgung gefährdet. (...)
(...) Die zögerlichen Abschlüsse der Krankenkassen sind meines Erachtens gegenwärtig dadurch verursacht, dass eine große Unsicherheit über das künftige Finanzvolumen besteht, da der Gesundheitsfonds von Anfang an unterfinanziert konzipiert war und jetzt ungern auf Zusatzbeiträge zurückgegriffen wird. Und zudem fällt es den Kassen leichter, neu abzuschließende Verträge zu verzögern, als bestehende Leistungen zu kürzen. (...)
(...) Ich kann nachvollziehen, dass Sie die bisherige Umsetzung der Verträge für Kinder und Jugendliche kritisieren. Auch die Ergebnisse G-BA-Berichtes zeigen, dass das Ziel einer flächendeckenenden Palliativversorgung noch nicht erreicht wurde. Zudem sehe ich angesichts der Tatsache, dass mit bedarfsgerechter Palliativversorgung die Lebensqualität von betroffenen Kindern und Jugendlichen wesentlich gehoben werden kann, eine besondere Dringlichkeit für den Abschluss entsprechender Verträge. (...)
(...) Herr Prof.Dr.Sawicki hat sich in den vergangenen Jahren unbestritten Verdienste bei der Positionierung des IQWiG erworben. Wegen wiederholt aufgetretenen Unregelmäßigkeiten in der Administration des Instituts stand Herr Prof.Dr.Sawicki jedoch mehrfach in der Kritik. (...)