(...) DIE LINKE ist gegen Zuzahlungen. Wir wollen alle Zuzahlungen abschaffen, weil sie Geringverdiener von Leistungen ausschließen und damit die Zwei-Klassen-Medizin befördern. Das ist finanzierbar: Mit unserem Konzept einer solidarischen und sozialen Bürgerinnen- und Bürgerversicherung würde ein Beitragssatz von 10 Prozent für Alle ausreichen, um die derzeitige Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die Zuzahlungen abzuschaffen. (...)
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(...) Sie fragen, warum es nicht möglich ist, einen niedrigeren Krankenkassenbeitrag zu zahlen, wenn man seltener zum Arzt geht. Dies ist nicht möglich, weil wir den Gesundheitsfonds und damit verbunden den Einheitssatz von derzeit 15,5 Prozent haben. (...)
(...) Die Neuregelung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes sieht jetzt eine Verpflichtung des Arztes vor, nach einer Diagnose die Schwangere zu beraten und - wenn sie es möchte - in eine psychosoziale Beratung zu vermitteln und Kontakte zu entsprechenden Stellen herzustellen. Dies ist an eine dreitägige Bedenkzeit geknüpft. (...)
(...) Es schadet keinem Politiker, alle Seiten zu hören, wenn dies für den politischen Entscheidungsprozess förderlich ist. Es ist auch - in diesem Falle auch für Nichtraucher wie mich - nie gut auf einem Auge blind zu sein. (...)
(...) Da Influenzaviren seit Jahrzehnten als Krankheitserreger bekannt sind, gibt es keine Notwendigkeit, die Koch-Henle´schen Postulate in diesem Fall erneut zu überprüfen. Es besteht kein Zweifel, dass das neue Influenzavirus A/H1N1 Auslöser des aktuellen epidemischen Geschehens ist. (...)