(...) Ich habe den Artikel „Islamismus an der Uni“ aus den „Stuttgarter Nachrichten“, aus dem Sie in Ihrer Mail zitiert haben, online gefunden und gelesen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass an der Tübinger Universität Gastdozenten sprechen können, die einen islamistischen Hintergrund haben beziehungsweise der Muslimbruderschaft angehören, kann ich ein solches Vorgehen des beziehungsweise der Gastgeber nur scharf kritisieren. (...)
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(...) Zur Forschung des ZITH gehört auch die Salafismusforschung, die Deradikalisierungsforschung oder die Forschung über die Muslimbruderschaft. Damit verbunden ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Muslimbrüdern und deren Ideologie, um Denkweisen zu verstehen und Probleme zu erkennen. Dies ist auch Voraussetzung, unsere Gesellschaft zu schützen und zu verteidigen. (...)
(...) Die in den Medien veröffentlichten Berichte behaupten pauschal, dass es im ZiTh zu „Besuchen von Wissenschaftlern, die der Muslimbruderschaft zugeordnet werden können“, gekommen sei. Konkret benannt wird lediglich ein Fall. So habe das Zentrum im November 2015 einen „Gelehrten der Muslimbrüder“ eingeladen: Bei der fraglichen Person handelte es sich um einen international bekannten islamischen Rechtsgelehrten. (...)
(...) Ich verurteile selbstverständlich Morddrohungen und andere Einschüchterungsversuche, egal gegen wen sie sich richten. (...)
(...) ein erster Schritt ist hier die Kontrolle und der Schutz unserer Grenzen um unser Land vor illegaler Migration zu bewahren - so wie es die Gesetze vorsehen. Des Weiteren muss endlich damit begonnen werden, bekannte Islamisten und islamistische Gefährder aus Deutschland auszuweisen. (...)