(...) ein faireres Wahlrecht mit größerem Einfluss der Wähler auf das Ergebnis. Hier erscheint mir z.B. das aktuelle Hamburger Wahlrecht mit einer offenen Landesliste, auf der wie bei unseren Kommunalwahlen auch Personen gezielt (bis zu 5 Stimmen insgesamt, beliebig verteilt) gewählt werden können und Multikandidatenwahlkreise, in denen nicht nur die Kandidaten mit den meisten Stimmen gewählt werden, als ein gutes und auch für Baden-Württemberg gangbares Konzept. - Das aktuelle Wahlrecht in Baden-Württemberg vermischt in für kleinere Parteien, die keine Wahlkreismandate direkt gewinnen können, nachteiliger Weise die Personenwahl mit der Wahl der zugehörigen Partei über dieselbe Stimme und richtet die absolut höchsten Hürden bundesweit für die Zulassung von Parteien auf, um in ganz Baden-Württemberg wählbar zu sein: man muss 70 Direktkandidaten aufstellen und als Partei, die nicht in unserem Landtag BW sitzt, auch noch 150 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten pro Wahlkreis sammeln, das ist deutlich mehr als 1/1000 der Wahlberechtigten und ein weiterer Negativrekord in Deutschland. (...)
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(...) Den Vorschlag, Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung einzusetzen, halte ich für interessant, da mir eine effiziente und transparente Verwaltung sehr am Herzen liegt. Allerdings ist die Freie und Hansestadt Hamburg momentan vertraglich an das Unternehmen dataport gebunden, das mit Microsoft arbeitet. (...)
(...) Das sind im Falle der Freien und Hansestadt Hamburg alles reine Microsoft Produkte. Politisch befürworten wir allerdings den Einsatz von Open Source Software. Unser Landesverband, also die Partei, nutzt Open Source, sowohl serverseitig, als auch bei den Anwendungen. (...)
(...) ich mag keine Politiker, die so tun, als wüssten sie über alles Bescheid und könnten alles regeln. (...) Ich bin jedoch kein EDV-Fachmann und maße mir nicht an, die Unterschiede von verschiedener Software angemessen beurteilen zu können. (...)
(...) Ich finde es wichtig, dass Plattdeutsch gepflegt wird und es auch eine angemessene Berücksichtigung in den Bildungsplänen unserer Schulen findet. Das als Amtssprache aufzunehmen, das entspricht allerdings nicht der Lebenswirklichkeit in dieser Stadt. (...)
(...) Als pervers habe ich bezeichnet die Räumung, weil die dadurch verursachten Kosten sinnvoller hätten verwendet werden können, etwa für die Beschaffung eines Ersatzgrundstückes - ganz abgesehen von den Gesundheitsrisiken für die Beteiligten – oder um sinnvollere Einsätze zu bezahlen. Deshalb war es doch alle Mühen wert, nach alternativen Lösungen zu suchen, um die Räumung zu vermeiden. (...)