(...) Besser wäre es, die Büste sehr viel ausführlicher zu kommentieren und insbesondere auf Schimmelmanns Rolle im Sklavenhandel einzugehen. Dafür könnte man zum Beispiel unter den Wandsbeker Schulen einen Wettbewerb über Formulierung und Präsentation eines solchen Textes veranstalten (etwa nach dem Vorbild der Tafeln zur Barmbeker Stadtteilgeschichte). (...)
Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

(...) Als Bürgerschaftsabgeordneter würde ich mich vorrangig weiterhin für die Beseitigung dieses Denkmals einsetzen. Auch wenn Ihr Vorschlag einer zusätzlichen interpretierenden Installation sicher diskussionswürdig ist, bin ich persönlich aufgrund von Erfahrungen an anderer Stelle, z.B. dem Kriegerdenkmal am Dammtor, eher skeptisch. (...)

(...) Zu Ihrer zweiten Frage: Das Schimmelmann-Denkmal am Wandsbeker Marktplatz wird von der GAL in dieser Form als völlig ungeeignet abgelehnt. Es trägt nicht dazu bei, eine kritische Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken Graf Schimmelmanns voranzutreiben. (...)
(...) Es gab im November vergangenen Jahres einen interfraktionellen Antrag (CDU, SPD und GAL-Fraktion) für eine Mehrzweckhalle in Rahlstedt. (...) Leider gibt es von Seiten des Senats keine klaren Hinweise darauf, dass mit einer solchen Halle bald zu rechnen wäre. (...)
(...) Rahlstedt ist überwiegend ein Wohnstadtteil. Daher orientiert sich auch das Kulturangebot an dem Charakter Rahlstedts. Das Kulturangebot wird in einem, wie ich meine, hervorragendem Masse durch die Vereine vor Ort abgedeckt. (...)
(...) Stadtteilkulturprojekte haben in Hamburg ein eher (...) DIE LINKE ist der Auffassung, dass wenn die Stadt schon bei Anwerbungen von Firmen und Führungspersonal mit der Kultur als Standortfaktor wirbt, dann sollte sie auch die Ausgaben im Haushalt dafür anheben. (...)