(...) Was die Schulreform betrifft, ist meine Position klar: Ich lehne das mehrgliedrige Schulsystem ab und setze mich mit Nachdruck für eine „Schule für alle“ ein, in der Kinder und Jugendliche zehn Jahre lang gemeinsam lernen und danach – je nach individuellen Wünschen, Interessen und Fähigkeiten – das Abitur noch „dranhängen“ können. (...)
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(...) Allerdings erhält nur jeder zehnte Studierende die Vollförderung durch BAFöG. Um jungen Menschen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern die Möglichkeit eines Studiums offen zu halten, setzen wir uns für den Aufbau eines Stipendiensystems auf ein international übliches Niveau von mindestens 10 Prozent ein. Auf http://www.fdp.de können Sie unsere Konzepte dazu im Wortlaut einsehen. (...)

(...) Die Linke fordert, dass Bildung gebührenfrei für alle ab dem ersten Lebensjahr zur Verfügung stehen muss. Studiengebühren gehören ebenso abgeschafft wie die Kosten für die Kita oder das Büchergeld. (...)
(...) in der aktuellen Bildungsstudie der OECD schneidet Deutschland wieder einmal schlecht ab. Noch geringere Bildungsausgaben findet man nur in der Türkei, der Slowakei, Spanien und Irland. Während der Bildungssektor in Deutschland mit 4,8% des BIPs auskommen muss, finanzieren die Spitzenreiter ihren Bildungssektor mit über 7% ihres BIPs. (...)
(...) Die Lehrerausbildung muss meiner Meinung nach deutlich praxisorientierter werden. Im Landesfachausschuss Schule der FDP Niedersachsen, dem ich angehöre, arbeite ich derzeit aktiv an Verbesserungen in der Lehrerausbildung mit. (...)
(...) Ich verstehe hingegen nicht, wieso ein Abitur nach 12 Jahren schlechter sein soll, als eines nach 13 Jahren. Im internationalen Vergleich ist das Abitur nach 12 Jahren nicht "Turbo", sondern längst Standard. Übrigens auch in Finnland, das bei den Pisa-Studien herausragend abschneidet. (...)