(...) danke für Ihre Frage! Ich finde die Sanktionen und Schikanen, denen insbesondere die Empfänger von Arbeitslosengeld II schon heute von den Argen ausgesetzt werden unerträglich. Innerhalb des bestehenden Hartz-Systems eine noch allgemeinere Pflicht zu gemeinnütziger Arbeit zu schaffen, läuft auf Arbeitszwang zu miesesten Bedingungen hinaus. (...)
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(...) Hinsichtlich der Sozialhilfeempfängerinnen und -empfängern gilt Folgendes: Nach den Hartz-Reformen ist die frühere Sozialhilfe mit der Arbeitslosenhilfe zum Alg II zusammengelegt worden, den klassischen Sozialhilfeempfänger von früher gibt es also nicht mehr. Sozialhilfe bekommen nach dem SGB XII nur noch solchen Menschen, die (meist aus gesundheitlichen Gründen) dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. (...)
(...) besten Dank für Ihre Anfrage. Soziales Engagement und ehrenamtliche Arbeit bereichern unser Zusammenleben. Überall, wo sich Menschen freiwillig und unentgeltlich für die Allgemeinheit, ihren Verein, Initiativen oder die Familie engagieren, verdient das unsere Wertschätzung. (...)
(...) Öffentlich geförderte Beschäftigung kann dazu beitragen, neue Perspektiven zu eröffnen, indem diese ihre Kompetenzen, Fähigeiten und Erfahrungen einbringen und sich weiter qualifizieren. Die öffentlich geförderte Beschäftigung ist ein Element aktiver Arbeitsmarktzpolitik, das Erwerbslosigkeit abbauen und daher Bestandteil eines längerfristigen Eingliederungskonzepts sein soll, das letztlich auch den Übergang in reguläre Beschäftigung ermöglicht. (...)
(...) Die sogenannte "Bürgerarbeit", wo Arbeitslose für 3 Jahre in Kommunen, Städten oder Kreisen sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden lehne ich ab. Denn in dieser Zeit werden die Personen nicht arbeitslosenversichert, d. (...)

(...) Die Arbeitsgelegeheiten führt in der ganz großen Zahl er Fälle nicht in eine reguläre Anstellung. Sie wurden zum großen Teil für Menschen genehmigt, die trotz dieser Tätigkeit weder eingesetzt werden konnten noch eingesetzt wurden. (...)