(...) In Bayern gehen wir nicht den Weg des entweder/oder, sondern versuchen, Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf nach Möglichkeit an den Regelschulen zu integrieren. Die sonderpädagogische Förderung ist deshalb bei uns Aufgabe aller Schulen. (...)
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(...) Was Ihre Frage angeht, wie lange es dauern würde, bis echte Reformen greifen würden, sage ich Ihnen folgendes: Im Falle eines Wahlsieges werden wir sofort eine, - übrigens gegenfinanzierte - Ausweitung des Staatshaushaltes um eine Milliarde Euro für Bildung beschließen. Wir können sofort anfangen, die dringend benötigten Lehrer einzustellen, um die Klassen zu verkleinern, Unterrichtsausfall zu vermeiden und Schüler besser individuell zu fördern. (...)
(...) Dafür brauchen Sie eine entsprechende Ausbildung, und es steht ihnen ein angemessenes Gehalt zu, egal ob sie Beamte oder Angestellte sind. Wir haben derzeit einen Lehrermangel, weswegen gar nicht alle Stellen besetzt werden können. So traumhaft können die Bedingungen für Lehrerinnen und Lehrer also gar nicht sein. (...)
(...) Das Modell der Staatsregierung ist jedoch überhastet und ohne jedes Konzept eingeführt worden. Das Konzept "G8" mit einem ganzheitlichen Bildungsangebot soll weiterhin Kompetenzen vermitteln, individuelle Fähigkeiten fördern und die Persönlichkeitsbildung stärken. (...)
(...) vielen Dank für Ihre Frage. Ich sehe nicht den geringsten Grund, das Konkordat und das bewährte Verhältnis zwischen Staat und Kirche in Bayern in Frage zu stellen. Denn das Konkordat zwischen dem Freistaat und der Katholischen Kirche stellt nach wie vor eine überaus solide Grundlage für das Verhältnis von Freistaat zur Katholischen Kirche dar. (...)
(...) In den meisten Bundesländern erhalten die Kirchen Leistungen aus dem allgemeinen Steueraufkommen. Die Bezahlung der kirchlicher Würdenträger resultiert aus dem 1924 geschlossenen Konkordat zwischen dem Freistaat Bayern und dem Vatikan. Hinzu kommt die Verpflichtung aus einer Rechtspflicht infolge des Reichsdeputationshauptschlusses aus dem Jahr 1803. (...)