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(...) Die Zulassung einer Abtreibung bis zu den Eröffnungswehen - wie von dem Grünen-Kandidaten gefordert - ist in meinen Augen völlig übertrieben, ich lehne diese Forderung eindeutig ab. (...) Die bestehende Gesetzgebung gibt Müttern, die sich in verschiedensten Notlagen befinden, aureichenden Schutz: Die Berücksichtigung von Notsituationen wegen gesundheitllicher Schädigungen von Mutter und Kind sowie die Möglichkeit der Abtreibung wegen erfolgter Vergewaltigung orientieren sich an den möglichen dringenden Problemen der betroffenen Frauen. (...)
(...) Da gibt es kein Wenn und Aber. Nicht zuletzt deswegen habe ich mich beim von der ödp im Jahr 2001 initiierten Volksbegehren "Menschenwürde ja - Menschenklonen niemals" stark engagiert, das folgenden Satz in der Bayerischen Verfassung verankern wollte. (...)
(...) Ich möchte es Ihnen und mir ersparen, auf Details einzugehen. Man darf aber auf keinen Fall vergessen, dass es sich hier um voll lebensfähige menschliche Wesen handelt, die auf Einflüsse von außen reagieren und natürlich auch Schmerz empfinden. (...)
(...) Ein Schwangerschaftsabbruch ist für jede Frau eine traumatische Erfahrung, je länger die Schwangerschaft erlebt wird, desto schwerwiegender können die psychischen Folgen eines Abbruchs sein. Eine Abtreibung vor den Eröffnungswehen kann man ja wohl nicht ernsthaft als Abtreibung bezeichnen. (...)
(...) Ich meine, wir Alle müssen umdenken. Die ödp will mit dem Landes-Erziehungsgehalt gerade für junge Mütter und Väter die Voraussetzungen schaffen, dass sie sich ohne Angst vor wirtschaftlicher Not oder auch nur vor einem Karriereknick über ein Kind freuen können. (...)
(...) Gesundheit: Wir wollen gegen den Ärztemangel und die Verschlechterung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung vorgehen. Das bezieht sich auch auf die Abschaffung bürokratischer Pflichten, welche den in den Heilberufen Tätigen viel zeit kostet, welche später von der Zeit für ihre Patienten abgeht. (...)