Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Sahra Wagenknecht
Antwort 27.08.2011 von Sahra Wagenknecht BSW

(...) Aber dies fordert die LINKE gerade nicht. Es geht nicht um die Abschaffung von privatem Produktiveigentum schlechthin, sondern vielmehr darum, dieses auf jene Bereiche zu begrenzen, in denen es keine gesellschaftliche und wirtschaftliche Macht schaffen kann. Heute ist es doch so, dass wenige riesige Konzerne de facto Preise, Umfang des Angebots, Arbeitsbedingungen und Löhne diktieren und echte Innovationen und technologischen Fortschritt immer mehr ersticken. (...)

Portrait von Frank-Walter Steinmeier
Antwort 05.05.2011 von Frank-Walter Steinmeier SPD

(...) Sie haben Recht, dass die Spar- und Konsolidierungsanstrengungen Griechenlands nicht ausgewogen sind in dem Sinne, dass sie vor allem die Reichen und Vermögenden treffen. Auch wenn es einige Maßnahmen gibt, die auf Unternehmen und höhere Einkommen zielen, so wird der größte Teil der Haushaltskonsolidierung von der breiten Masse der Bevölkerung getragen. (...)

Portrait von Volker Wissing
Antwort 15.04.2011 von Volker Wissing parteilos

(...) Auch eine Umschuldung der Krisenländer würde nicht ohne Auswirkungen auf Deutschland bleiben. Die Folgen wären milliardenschwere Abschreibungen bei den Banken und darauf folgend eine Verknappung der Kreditvergabe. Wir wären sehr schnell wieder in einer Situation vergleichbar der, während der ersten Finanzkrise. (...)

Portrait von Gerda Hasselfeldt
Antwort 11.05.2011 von Gerda Hasselfeldt CSU

(...) Zur Stabilisierung des Euro war die Unterstützung für Griechenland eine unerlässliche Maßnahme. Ein möglicher Staatsbankrott Griechenlands hätte auch gravierende Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und den Finanzplatz Deutschland gehabt. (...)

Portrait von Gerda Hasselfeldt
Antwort 05.05.2011 von Gerda Hasselfeldt CSU

(...) Die Summen, die für die Rettung des Euro bereitgestellt werden, dienen nicht nur der Hilfe für einzelne Staaten im absoluten Notfall. Die Krise in Griechenland hat gezeigt, dass die Finanzmärkte den Euro als Ganzes sehen und nicht einzelne Länder isolieren. (...)