| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Christian Albrecht | Die Linke | 5 - Hansestadt Rostock II | Nicht beteiligt |
| | Rainer Albrecht | SPD | 5 - Hansestadt Rostock II | Dafür gestimmt |
| | Till Backhaus | SPD | 17 - Ludwigslust-Parchim I | Dafür gestimmt |
| | Julian Barlen | SPD | 6 - Hansestadt Rostock III | Dafür gestimmt |
| | Barbara Becker-Hornickel | fraktionslos | 4 - Hansestadt Rostock I | Enthalten |
| | Falko Beitz | SPD | 30 - Vorpommern-Greifswald III | Dafür gestimmt |
| | Christiane Berg | CDU | 28 - Nordwestmecklenburg II | Nicht beteiligt |
| | Christian Brade | SPD | 31 - Ludwigslust-Parchim IV | Dafür gestimmt |
| | Dirk Bruhn | Die Linke | 13 - Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern- Greifswald I | Dafür gestimmt |
| | Andreas Butzki | SPD | 21 - Mecklenburgische Seenplatte IV | Dafür gestimmt |
| | Philipp da Cunha | SPD | 16 - Landkreis Rostock IV | Dafür gestimmt |
| | Patrick Dahlemann | SPD | 35 - Vorpommern-Greifswald IV | Dafür gestimmt |
| | Hannes Damm | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 1 - Greifswald | Enthalten |
| | Thomas De Jesus Fernandes | AfD | 20 - Mecklenburgische Seenplatte III | Dagegen gestimmt |
![]() | Thomas Diener | CDU | 22 - Mecklenburgische Seenplatte V | Dagegen gestimmt |
| | René Domke | fraktionslos | 10 - Wismar | Enthalten |
| | Stefanie Drese | SPD | 11 - Landkreis Rostock I | Dafür gestimmt |
| | Sebastian Ehlers | CDU | 8 - Schwerin I | Dagegen gestimmt |
| | Sabine Enseleit | CDU | 27 - Nordwestmecklenburg I | Dagegen gestimmt |
| | Marcel Falk | SPD | 29 - Vorpommern-Greifswald II | Dafür gestimmt |
| | Petra Federau | AfD | 9 - Schwerin II | Nicht beteiligt |
| | Henning Foerster | Die Linke | 9 - Schwerin II | Nicht beteiligt |
| | Horst Förster | AfD | 21 - Mecklenburgische Seenplatte IV | Dagegen gestimmt |
| | Harry Glawe | CDU | 24 - Vorpommern-Rügen II - Stralsund III | Nicht beteiligt |
| | Tilo Gundlack | SPD | 10 - Wismar | Dafür gestimmt |
Rechtsstaat und Demokratie schützen
Der Landtag hat in namentlicher Abstimmung einen Antrag der Fraktionen der SPD und Die Linke beschlossen, in dem er Rassismus, Gewalt, Hetze und Diskriminierung entschieden verurteilt und die Achtung der Menschenwürde sowie der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekräftigt. Hintergrund ist der Höchststand politisch motivierter Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere der zunehmenden Bedrohung durch rechtsextremistische Straftaten und gewaltbereite Strukturen. In diesem Zusammenhang verweist der Landtag auch auf die Ermittlungen gegen die mutmaßlich rechtsterroristische Gruppierung „Letzte Verteidigungswelle“ und dankt zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie der Landespolizei für ihren Einsatz für Demokratie und Sicherheit.
Zugleich greift der Beschluss die Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung auf. Diese Bewertung solle bei weiteren verfassungsrechtlichen Schritten wie einem möglichen Parteiverbot oder dem Entzug staatlicher Finanzierung berücksichtigt werden. Die Landesregierung wird aufgefordert, gemeinsam mit Bund und Ländern die Konsequenzen für AfD-Mitglieder im öffentlichen Dienst zu prüfen, ein möglichst einheitliches und rechtssicheres Vorgehen abzustimmen sowie Demokratieförderung und zivilgesellschaftliche Projekte weiterhin wirksam zu unterstützen.
Der Antrag wurde mit 40 Ja-Stimmen zu 24 Nein-Stimmen bei sieben Enthaltungen angenommen.
