Frage an Andreas Bühl bezüglich Arbeit und Beschäftigung

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Andreas Bühl
CDU

Frage an Andreas Bühl von Zvpunry Cbuy bezüglich Arbeit und Beschäftigung

11. September 2019 - 09:45

1. Von welchem Menschenbild lassen Sie sich leiten?

2. In welchen Politikfeldern treten Sie ganz konkret für die Würde des Menschen ein?

3. Wie unterstützen Sie die Fähigkeiten und die Selbstbestimmung der Menschen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind?

4. Wie wollen sie die gesellschaftliche Integration von benachteiligten Jugendlichen fördern und mehr Chancengerechtigkeit herstellen?

Frage von Zvpunry Cbuy
Antwort von Andreas Bühl
15. September 2019 - 17:57
Zeit bis zur Antwort: 4 Tage 8 Stunden

1. Mein Antrieb ist das christliche Menschenbild. Darunter verstehe ich praktisch, allen Menschen gleich zuzuhören, da zu sein und zu helfen.

2. Menschenwürde kann man nicht auf ein Politikfeld eingrenzen. Jeden Menschen so zu nehmen und anzuerkennen wie er ist, bleibt überall wichtig.

3. Für mich ist wichtig, dass gerade ältere Menschen so lang es geht in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Deshalb trete ich für eine Pflege sowie die dafür nötigen Rahmenbedingungen ein, um dies möglich zu machen. Auch die nötige Infrastruktur für Menschen mit Beeinträchtigungen gilt es vorzuhalten. Dies habe ich in den letzten Jahren bei meiner lokalen politischen Arbeit immer im Blick gehabt.

4. Als Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss und als Vorsitzender eines Vereins in Ilmenau, der sich um Jugendhilfe kümmert, habe ich mich auch hier in den vergangenen Jahren bereits engagiert. Projekte, die benachteiligte Jugendliche direkt in die Gesellschaft bringen und aufzeigen, dass dies Anerkennung und Integration fördert, müssen weiter unterstützt werden. Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit in den Jugendclubs der Region erfüllen hierbei eine besonders wichtige Funktion. Für mich ist Jugendbeteiligung an politischen Einscheidungen ein Feld, in dem wir noch einiges entwickeln können. Dazu braucht es auch rechtliche Grundlagen, damit Kinder- und Jugendentscheidungsgremien in den Kommunen immer ernst genommen werden.