Frage an Astrid Grotelüschen bezüglich Landwirtschaft und Ernährung

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Astrid Grotelüschen
CDU
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Frage an Astrid Grotelüschen von Silvia K. bezüglich Landwirtschaft und Ernährung

Sehr geehrte Frau Grotelüschen -

[Textauszug aus einem Bericht des Deutschen Tierschutzbundes]
>> Ein Jahr nach dem Urteil zum Kükentöten ist nichts passiert, das Töten geht unverändert weiter!

Auch wenn die Richter des Bundesverwaltungsgerichtes vor einem Jahr kein sofortiges Verbot aussprachen, hatten sie deutlich gemacht, dass das Töten der männlichen Küken nicht mit dem Tierschutzgesetz und dem Staatsziel Tierschutz vereinbar ist. Dennoch liegt der Ausstieg aus der grausamen Praxis auch Mitte 2020 noch in weiter Ferne.

Die Geflügel-Branche hatte immer wieder bekräftigt, dass man bereits an Alternativmethoden arbeite, um das Töten zu beenden und konnte das Gericht so offenbar einlullen. Ein Jahr nach dem Urteil aber wird deutlich, dass die Richter sich verkalkuliert und blind auf die Zusicherung einer Branche vertraut haben, die bis heute keine marktreifen und tierschutzgerechten Alternativmethoden zum Kükentöten vorweisen kann.

Hinzu kommt, dass unsere Bundesministerin, anders als im Koalitionsvertrag versprochen, das Töten der Eintagsküken immer noch nicht beendet und die Verantwortung für den Ausstieg an die Geflügelwirtschaft abgegeben hat.
Ein für Ende 2021 geplanter Ausstieg ist somit jetzt schon hinfällig.
Beschämend, wenn man bedenkt, dass das Kükentöten doch gegen das Gesetz verstößt!<< [Ende]

Mittlerweile stehen Strafzahlungen an die EU zur Diskussion, weil Deutschland massiv und ohne erkennbare Änderungen gegen die Tierschutzrichtlinien verstößt.

Meine Frage lautet: Wie und wann setzt sich Ihre Partei für die Einhaltung des Tierschutzes ein und wirkt nachdrücklich auf das Ende der Quälereien in der Massentierhaltung ein?

In Erwartung einer aussagekräftigen Antwort ohne heiße Luft -
S. K.

Frage von Silvia K. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Monat

Sehr geehrte Frau Kerney,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Grundsätzlich beantworte ich Anschreiben von Bürgern aus meinem Wahlkreis mit einem direkten, persönlichen Anschreiben bzw. per E-Mail. Daher werde ich Ihre Anfrage nicht über abgeordnetenwatch.de beantworten, sondern Ihnen eine Antwort direkt schicken. Dies möchte ich Ihnen gerne erläutern. Abgeordnetenwatch.de ist eine Plattform, die als selbsternannter Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgern auftritt. Abgeordnetenwatch.de nimmt somit gewissermaßen an, dass Bundestagsabgeordnete nicht oder kaum ansprechbar sind und für Anliegen der Bürger schwer zugänglich seien. Ich habe für mich als demokratisch gewählte Abgeordnete jedoch den Anspruch, ohne einen Vermittler für Sie ansprechbar zu sein. Zu meiner Vorstellung einer demokratischen Öffentlichkeit gehört es deshalb, dass ich Bürgeranfragen auf direktem Weg beantworte. Über astrid.grotelueschen@bundestag.de bin ich stets erreichbar, und ich freue mich, wenn Sie zukünftig von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Grotelüschen

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