Hallo, sehen Sie nicht die Gefahr, dass durch die Anhebung der BBG und weitere Maßnahmen die den GKV Beitrag für Gutverdiener steigern, diese in die PKV wechseln und die GKV in Folge schwächer wird?

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Frage von Christian P. •

Hallo, sehen Sie nicht die Gefahr, dass durch die Anhebung der BBG und weitere Maßnahmen die den GKV Beitrag für Gutverdiener steigern, diese in die PKV wechseln und die GKV in Folge schwächer wird?

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Sehr geehrter Herr P.,

vielen Dank für Ihre Frage.

Zweck des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes ist es, die Ausgabendynamik der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu bremsen und somit zu verhindern, dass die Zusatzbeiträge ins Unermessliche steigen. Das war wichtig für alle GKV-Mitglieder, auch für Gutverdiener.

Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze wird für das Jahr 2027 einmalig um 300 Euro zusätzlich zur regulären Erhöhung im Zuge der Lohnsteigerung angehoben. Dies bedeutet für GKV-Mitglieder mit hohem Einkommen eine Mehrbelastung von ca. 26 Euro im Monat. Analog wird auch die monatliche Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) um 300 Euro außerordentlich angehoben. Die gleichzeitige Anhebung beider Grenzen ist wichtig, um zu verhindern, dass durch die höhere Beitragsbemessungsgrenze zusätzliche Anreize für einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung entstehen.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass Sie selbstverständlich die Möglichkeit haben, auch auf direktem Weg mit dem Deutschen Bundestag, seinen Abgeordneten oder mir Kontakt aufzunehmen – zum Beispiel über https://www.bundestag.de.

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Bas

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