Wie will die AfD Familien und Normalverdiener be-/entlasten?
Sehr geehrter Herr Brandes,
nach der Grundsteuerreform, die uns als Familie mit Einfamilienhaus mit 440 Euro p.a. zusätzlich belastet, folgt jetzt die Reform der gesetzlichen Krankenkassen, die uns mit schätzungsweise 3.300 Euro p.a. zusätzlich belasten wird.
Das heißt, das uns in zehn Jahren schlappe 44.800 Euro Vermögen fehlen werden – und darin sind die deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten (Supermarkt, Tanken, Energie) nicht einberechnet.
Wie sollen wir damit unser Haus abbezahlen und in die Bildung unserer Kinder investieren – geschweige denn nachhaltig für das Alter vorsorgen?
Ich bin jetzt schon Vollzeit angestellt und zusätzlich selbständig, während meine Frau den härteren Job hat und für die Kinder sorgt.
Wir haben keine Ressourcen, um Deutschland den Rücken zu kehren (und auch keinen Wunsch dazu), aber weiter ausgepresst werden, will ich auch nicht.
Wie will die AfD Familien und Normalverdiener be- oder entlasten?
Die AfD will Familien und Normalverdiener spürbar entlasten. Wer arbeitet, Kinder großzieht und Verantwortung übernimmt, muss endlich wieder mehr vom eigenen Geld behalten.
Wir wollen keine linke Sozialbürokratie, bei der der Staat erst nimmt, dann prüft, verwaltet, verteilt und die Bürger zu Antragstellern macht. Unser Weg ist, den Menschen ihr eigenes Geld gar nicht erst wegzunehmen.
Deshalb setzen wir uns für ein echtes Familiensplitting, höhere Freibeträge, niedrigere Energie- und Wohnnebenkosten, weniger CO₂-Abgaben und eine Entlastung bei der Grundsteuer ein. Auch Wohneigentum muss für normale Familien wieder erreichbar werden.
Viele Grüße
Dirk Brandes
Sehr geehrter Herr B.,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich kann Ihren Frust sehr gut nachvollziehen. Genau Familien wie Ihre tragen dieses Land: Sie arbeiten, zahlen Steuern und Beiträge, finanzieren ein Eigenheim, sorgen für Ihre Kinder vor und versuchen trotzdem noch, etwas für Bildung und Alterssicherung zurückzulegen.
Und gerade diese Menschen werden seit Jahren immer stärker belastet: höhere Grundsteuer, steigende Krankenkassenbeiträge, teure Energie, hohe Spritpreise, gestiegene Lebensmittelkosten und immer neue Abgaben.
Unsere klare Haltung: Familien und Normalverdiener dürfen nicht weiter die Melkkuh der Republik sein.
Die AfD will deshalb nicht noch mehr linke Sozialbürokratie, bei der der Staat den Bürgern erst das Geld aus der Tasche zieht, es dann durch Behörden jagt und anschließend gnädig über Anträge, Förderprogramme und Ausgleichszahlungen wieder verteilt. Der bessere Weg ist: Der Staat nimmt den Menschen weniger ihres hart verdienten Geldes weg!
Konkret setzen wir uns für ein echtes Familiensplitting, höhere Steuerfreibeträge für Erwachsene und Kinder, eine deutliche Entlastung bei Energie- und Wohnnebenkosten, die Abschaffung der CO₂-Abgaben sowie eine Entlastung bei der Grundsteuer ein. Auch Wohneigentum muss für normale Familien wieder erreichbar und haltbar werden — nicht nur für Erben, Großverdiener oder Investoren.
Gerade Familien mit Eigenheim dürfen nicht durch immer neue Reformen bestraft werden. Wer sich etwas aufgebaut hat, wer sein Haus abbezahlt und seinen Kindern Stabilität bietet, leistet einen wichtigen Beitrag für unser Land. Das muss politisch respektiert werden.
Auch bei den Sozialversicherungen braucht es endlich Ehrlichkeit. Es kann nicht sein, dass jedes neue Defizit einfach auf Arbeitnehmer, Selbständige und Arbeitgeber abgewälzt wird. Wer arbeitet und Beiträge zahlt, muss wieder im Mittelpunkt stehen und nicht die immer weitere Ausweitung staatlicher Ansprüche ohne solide Finanzierung.
Kurz gesagt: Wir wollen Familien und Normalverdiener entlasten, indem Arbeit, Kindererziehung und Eigentumsbildung steuerlich besser gestellt werden. Mehr Netto vom Brutto, weniger Abgaben, weniger Bürokratie und mehr Respekt vor der Lebensleistung der arbeitenden Mitte.
Für mich ist das eine Frage der Gerechtigkeit: Wer Verantwortung übernimmt, darf nicht am Ende schlechter dastehen als diejenigen, die sich auf dem Fleiß anderer ausruhen.
Mit freundlichen Grüßen
