Kann die Einkommensgrenze fürs Elterngeld erhöht werden? Sie benachteiligt gut verdienende Frauen: Entweder Elternzeit mit finanziellen Einbußen oder ein früher Wiedereinstieg aus Geldgründen.
Ich finde das Land bestraft besonders Frauen, die so hart arbeiten. Diese Elterngeld-Regelung ist unfair. Vor allem für Leute in teuren Städten wie München oder Frankfurt mit hohen Ausgaben.
Wenn beide Elternteile 50/50 verdienen und gemeinsam knapp über der Grenze liegen, bekommt man einfach gar nichts mehr. Das heißt: Wenn einer in Elternzeit geht, bricht plötzlich ein riesiger Teil vom Einkommen weg.
Das ist keine Frauenförderung ges. Wenn eine Frau gut verdient, Karriere gemacht hat und genauso viel wie ihr Partner beitragt, wird sie am Ende noch doppelt bestraft. Entweder sie nimmt Elternzeit und die Familie verliert massiv Geld, oder sie geht direkt nach der Geburt wieder arbeiten, weil es finanziell nicht anders geht. Es wird noch schlimmer wenn die Frau mehr als der Mann verdient.
Das kann doch nicht das Ziel sein. Große Leistung von Frauen wird hier einfach abgestraft. Das fühlt sich einfach nicht gerecht an. Als Frau sehe ich keine Motivation weiter so hart zu arbeiten.
Sehr geehrte Frau Z.,
täglich erreichen mich sehr viele Anfragen aus meinem Wahlkreis und dem ganzen Bundesgebiet. In vielen Zuschriften bitten mich Bürgerinnen, Bürger oder Unternehmen mit persönlichen Anliegen um Unterstützung. In anderen äußern sie Bedenken zu Gesetzesvorhaben und bieten gleichzeitig Lösungen an. Wieder andere möchten eine persönliche Einschätzung von mir zu politischen Themen. Gemeinsam ist all diesen Zuschriften, dass sie sehr persönlich sind. Ich möchte daher auch persönlich darauf antworten und bin froh, dass ich ein Team habe, das mich dabei unterstützt.
Bei Fragen über abgeordnetenwatch.de sind persönliche Antworten nicht möglich. Leider ist nicht erkennbar, wer konkret anfragt – und so kann ich auch keine persönliche Antwort geben. Außerdem wird die Antwort einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was auch verbietet, dass individuelle Probleme angesprochen werden oder der Persönlichkeitsschutz gewahrt bleibt.
Ich habe mich daher entschieden, Fragen die mich über abgeordnetenwatch.de erreichen, nicht zu beantworten.
Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich mit mir, wie mit jedem anderen Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in vielfältiger Weise auf direktem Weg austauschen – per Brief, E-Mail oder telefonisch. Ich bitte Sie dabei, gerade bei Mailzuschriften, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer anzugeben, unter der ich Sie gegebenenfalls auch persönlich erreichen kann.
Zudem können Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Bundespolitik über die Internetseite der Bundesregierung gestellt werden (https://www.bundeskanzler.de/bk-de/service/kontakt oder per E-Mail: bundeskanzler@bundesregierung.de).
Mein Team und ich kümmern uns um alle Anliegen und beantworten sie so zeitnah wie möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Friedrich Merz MdB
