Sehr geehrter Herr Merz hängen Ihre Reform des Sozialstaats mit den Depots für Kinder und einer Altersvorsorge an der Börse mit Blackrock zusammen?
sehr geehrter Herr Merz
Es mutet schon seltsam an, dass ihre einzigen Lösungen in einem Depot in den Kapitalmarkt einzusteigen. Und das in einer Zeit, in der private Krankenkassen mit ihren Spekulationen Kundenbeitröge verzockt haben. Dass Kinder ein bezahltes Depot bekommen sollen spült doch min. 150 Mio. €uro/Mon. in die Börse. dazu noch die Renten an der Börse absichern, garantiert doch eine erhöhte Nachfrage, die den Spekulanten kurzfristig hohe Gewinne einbringt. Aber es ist auch ein Ausverkauf des Landes an das Kapital, das dann in der Folge die Einkommensschere noch weiter öffnet. Dieses Vorhaben mit aller Gewalt umzusetzen, spricht eigentlich eher für Blackrock als für Deutschland. Die Bezahlung ist dort bestimmt auch besser. Es ist schon sehr auffällig, dass so kurz nach der Lemann-Krise der Kapitalmarkt als Lösung für alle unsere sozialen Probleme angeboten wird. Die Adressaten können hier nicht mithalten.
Sehr geehrter Herr U.,
Sie haben über das Internetportal „abgeordnetenwatch.de“ eine Frage an mich gerichtet. Dafür danke ich Ihnen.
Ich stehe Bürgerinnen und Bürgern selbstverständlich für Fragen, Hinweise und Anliegen zur Verfügung. Ich bitte jedoch um Verständnis, dass ich solche Zuschriften grundsätzlich über meine direkten Kommunikationskanäle beantworte.
Sie erreichen mein Abgeordnetenbüro per E-Mail unter friedrich.merz@bundestag.de oder postalisch über den Deutschen Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.
Fragen zur Arbeit der Bundesregierung und zur Bundespolitik können zudem über die Internetseite der Bundesregierung unter https://www.bundeskanzler.de/bk-de/service/kontakt oder per E-Mail an bundeskanzler@bundesregierung.de gerichtet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Friedrich Merz MdB
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