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Wie rechtfertigen Sie die Erhöhung des Rentenalters, während unser Geldsystem die Ersparnisse entwertet und der Staat gleichzeitig Privilegien von bis zu 71,75% Pension für sich

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Frage von Matthias E. •

Wie rechtfertigen Sie die Erhöhung des Rentenalters, während unser Geldsystem die Ersparnisse entwertet und der Staat gleichzeitig Privilegien von bis zu 71,75% Pension für sich

Sehr geehrter Herr Merz,

unser Geldsystem fungiert heute oft als Instrument zur schleichenden Enteignung: Durch Inflation und unbegrenzte Schöpfung schwindet die Kaufkraft derer, die reale Werte schaffen. Es ist ein tiefer Widerspruch, von Bürgern eine längere Lebensarbeitszeit zu fordern, während ihre Vorsorge systematisch entwertet wird. Gleichzeitig zementiert der Staat eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, indem er sich Pensionen von bis zu 71,75 % sichert, die weit über dem Rentenniveau liegen.

Wahre Gerechtigkeit erfordert, dass Lebensleistung geschützt und nicht durch Zinslast und Inflation aufgezehrt wird. Wann beenden Sie diese Privilegienwirtschaft und setzen sich für ein einheitliches Vorsorgesystem für alle Erwerbstätigen ein?

Mit aufrichtigen Gruß und dem Wunsch nach weißem Handeln,

Matthias E.

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr E.,

täglich erreichen mich sehr viele Anfragen aus meinem Wahlkreis und dem ganzen Bundesgebiet. In vielen Zuschriften bitten mich Bürgerinnen, Bürger oder Unternehmen mit persönlichen Anliegen um Unterstützung. In anderen äußern sie Bedenken zu Gesetzesvorhaben und bieten gleichzeitig Lösungen an. Wieder andere möchten eine persönliche Einschätzung von mir zu politischen Themen. Gemeinsam ist all diesen Zuschriften, dass sie sehr persönlich sind. Ich möchte daher auch persönlich darauf antworten und bin froh, dass ich ein Team habe, das mich dabei unterstützt.

Bei Fragen über abgeordnetenwatch.de sind persönliche Antworten nicht möglich. Leider ist nicht erkennbar, wer konkret anfragt – und so kann ich auch keine persönliche Antwort geben. Außerdem wird die Antwort einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was auch verbietet, dass individuelle Probleme angesprochen werden oder der Persönlichkeitsschutz gewahrt bleibt.

Ich habe mich daher entschieden, Fragen die mich über abgeordnetenwatch.de erreichen, nicht zu beantworten.

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich mit mir, wie mit jedem anderen Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in vielfältiger Weise auf direktem Weg austauschen – per Brief, E-Mail oder telefonisch. Ich bitte Sie dabei, gerade bei Mailzuschriften, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer anzugeben, unter der ich Sie gegebenenfalls auch persönlich erreichen kann.

Zudem können Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Bundespolitik über die Internetseite der Bundesregierung gestellt werden (https://www.bundeskanzler.de/bk-de/service/kontakt oder per E-Mail: bundeskanzler@bundesregierung.de).

Mein Team und ich kümmern uns um alle Anliegen und beantworten sie so zeitnah wie möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Friedrich Merz MdB

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Den Abgeordneten werden der Namen und der Wohnort der Fragesteller:innen angezeigt. Somit können die Abgeordneten genau erkennen, wer eine Anfrage stellt.
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