Fragen und Antworten

Über Jens Herzog

Geburtsname
Schwarze
Ausgeübte Tätigkeit
Softwareentwickler
Berufliche Qualifikation
Fachinformatiker
Wohnort
Effeltrich
Geburtsjahr
1982

Jens Herzog schreibt über sich selbst:

Jens Herzog

Hauptberuflich bin ich im Bereich der Softwareentwicklung für Computertomographen tätig. Daher wird ein Fokus auf der Digitalisierung liegen.

Ich stehe für eine bürgernahe, transparente Politik der Mitte. In der Kommunalpolitik bin ich als Gemeinderat in Effeltrich tätig. Hier engagiere ich mich im Wasserzweckverband und bin Schulbeauftragter der Gemeinde.

Parteipolitisch bin ich stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Ortsverband und stellv. Delegierter des Länderrates der Freie Wähler.

Zur Bundestagswahl 2021 trete ich als Direktkandidat im Wahlkreis 236 (Bamberg und Forchheim) an, auf der Bayerischen Landesliste der Freie Wähler wurde ich als oberfränkischer Spitzenkandidat auf Listenplatz 8 gewählt. Es würde mich sehr freuen sie liebe Bürgerinnen und Bürger in Berlin vertreten zu dürfen und mich für ihre Anliegen einzusetzen.

 

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2021

Angetreten für: FREIE WÄHLER
Wahlkreis: Bamberg
Wahlkreis
Bamberg
Wahlkreisergebnis
5,90 %
Erhaltene Personenstimmen
8710
Wahlliste
Landesliste Bayern
Listenposition
8

Politische Ziele

Digitalisierung

Wenn uns die Pandemie eines gezeigt hat, dann das der Punkt Digitalisierung in nahezu allen Bereichen bisher stark vernachlässigt wurde. Digitalisierung wird in den nächsten Jahren entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen und nahezu alle Lebensbereiche betreffen. Daher ist dies eines meiner Hauptthemen für die Bundestagswahl.

Hier ist es wichtig sowohl die Unternehmen als auch die Privathaushalte mit schnellen Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Besonderes Augenmerk muss auch in den Aufbau von Cyberresilienz und Security gelegt werden um insbesondere sicherheitskritische und systemrelevante Infrastrukturen angemessen zu schützen. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen in Form eines Beratungsfonds Unterstützung bei der Digitalisierung erfahren. Mit Hilfe der Digitalisierung können wir auch die Vereinbarkeit von Familie & Beruf, Barrierefreiheit, den ländlichen Raum als auch das Leben im Alter stärken. 

Bildung

Deutschland ist ein wichtiger Bildungsstandort, daher muss hierauf besonderes Augenmerk gelegt werden. Alle Kinder sollen gleiche Chancen bekommen, daher braucht es eine hochwertige pädagogische Betreuung. Die durch die Pandemie entstandenen Bildungslücken müssen umgehend durch Nivellierung geschlossen werden. Um das lebenslange Lernen zu fördern soll auch die berufliche Bildung aufgewertet werden. Heimatnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze können hier gut unterstützen. Die Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung müssen intensiviert werden, um den Bildungsstandort Deutschland zu stärken und am Weltmarkt auf Dauer bestehen zu können.

Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nimmt in unserer Gesellschaft eine zentrale Rolle ein. Hierfür benötigen wir familienfreundliche Arbeitszeitmodelle die Familien genug Zeit für die Kindererziehung lassen. Auch weitere steuerliche Entlastungen in Form einer separaten Steuerklasse für Familien ist hier anzustreben. Familien, die chronisch kranke Kinder oder Familienmitglieder pflegen, darf hieraus kein Nachteil entstehen, deshalb müssen hier entsprechende Ausgleiche geschaffen werden. Digitalisierung kann hierfür gute Unterstützung geben.

Umweltschutz und Energiewende

Umweltschutz und Energiewende gehen Hand in Hand. Hier können wir für mehr Nachhaltigkeit und Senkung insbesondere des Strompreisniveaus durch die Förderung regionaler Anbieter sorgen. Durch Steigerung der Energieeffizienz kann hierbei gleichzeitig die Umwelt geschützt und der Energiebedarf gesenkt werden. Wir brauchen eine technologieoffene Förderung bei der Forschung im Bereich erneuerbarer Energien. Dauerhafte sinnvolle Stromspeicher wie zum Beispiel Wasserstoff sind hier ebenso wie Elektroantriebe zu unterstützen.

Wirtschaft stärken

Unsere Wirtschaft muss nun nach dieser existenzbedrohenden Pandemie geschützt werden. Hier müssen wir Maßnahmen für die Sicherung der Kreditversorgung für den Mittelstand umsetzen. Der Zugang zu Wissen und Fachkräften ist für kleine familiengeführte Unternehmen essenziell, hier muss die Politik auf Bundesebene ansetzen, um das Rückgrat unserer Wirtschaft zu  stärken. Die eigentumsgeführte, nachhaltige Land- und Teichwirtschaft muss wieder mehr gefördert werden. Besonders regionale Lebensmittel ersparen uns lange Transportwege und tragen zum Tierwohl bei. Tourismus und Gastronomie ist in vielen Regionen, wie auch bei uns, ein starker Wirtschaftsfaktor. Weiterhin bildet er wichtige Synergien mit dem Einzelhandel. Daher muss der Tourismus weiter gefördert werden und der Gastronomie steuerliche Anreize gegeben werden, um nach der Pandemie bestehen zu können. 

Innere Sicherheit

Sicherheit und Stabilität sind im aktuell so dynamischen Weltgeschehen wichtiger denn je. Deshalb müssen wir das im Grundgesetz verankerte Vorsorgeprinzip wieder ernst nehmen. Dies gilt insbesondere bei Lebensmittelsicherheit und darf nicht von Freihandelsabkommen aufgeweicht werden. Die Privatisierung hoheitlicher Aufgaben wie der Luftsicherheit ist umgehend zu stoppen und wieder an die öffentliche Hand zurückzuführen. Derartige Aufgaben müssen weiterhin in staatlicher Fürsorge bleiben. Weitere Gefahren drohen im Internet, daher muss hier dringend im Bereich Cybersicherheit aufgerüstet werden, um klar zu machen, dass das Internet kein rechtsfreier anonymer Raum ist. Wir benötigen hier leistungsfähige IT-Strukturen für die europaweite Ermittlungsarbeit.