Was ist ihre persönliche Meinung zur LGBTQ+ ?
Vielen Dank für Ihre Frage.
Ich halte LGBTQ+ als politischen Sammelbegriff für ein ideologisches Konstrukt.
Unterschiedliche Fragen der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität werden
darunter zusammengefasst und mit weitreichenden politischen Forderungen verbunden.
Diese Forderungen teile ich nicht.
Homosexuelle Menschen sind eigenständige Persönlichkeiten mit unterschiedlichen
Überzeugungen. Niemand wird durch seine sexuelle Orientierung automatisch zum Anhänger
einer bestimmten Bewegung. LGBTQ+-Verbände und Aktivisten haben deshalb kein Mandat,
für sämtliche Schwulen und Lesben zu sprechen.
Für mich gilt: Jeder Mensch verdient einen respektvollen Umgang und Schutz vor Gewalt.
Daraus entsteht aber keine Verpflichtung, Genderideologie, Sprachvorgaben oder das
Selbstbestimmungsgesetz gutzuheißen. Die Ablehnung solcher politischen Konzepte ist keine
persönliche Herabwürdigung.
Ich stehe zum traditionellen Familienbild mit Vater, Mutter und Kindern. Schulen sollen
Wissen vermitteln und Kinder altersgerecht aufklären. Die politische Werbung für bestimmte
Identitätskonzepte gehört für mich nicht zu ihrem Auftrag. Das Erziehungsrecht der Eltern
muss respektiert werden.
Persönliche Freiheit bedeutet auch, dieser Bewegung und ihren Forderungen offen
widersprechen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Otto Strauß
